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Das Öl-Leck im Golf von Mexiko noch nicht abgedichtet

BP zeigt Öl-Leck im Golf von Mexiko

BP zeigt Öl-Leck im Golf von Mexiko

Trotz Versuchen das Öl-Leck im Golf von Mexiko mit Zement und Schlamm abzudichten, laufen nach wie vor grosse Mengen ins Meer.

Aus dem Leck der gesunkenen Ölplattform «Deep Horizon» strömt noch immer Öl und Gas aus. Der Unfall ist die grösste Ölpest, die die USA je erlebt haben.

Christian Bütikofer

24 Stunden nach dem jüngsten Versuch, die Ölquelle im Golf von Mexiko zu versiegeln, muss BP die ersten Positivmeldungen relativieren. Entegegen den ersten Aussagen ist die Ölkatastrophe noch nicht gestoppt. BP-Manager Doug Suttles sagte gegenüber der Agentur Reuters: «Wir haben den Ausstrom noch nicht gestoppt.»

Techniker uneins über Erfolg

Wahrscheinlich braucht es noch weitere zwei Tage, um überhaupt zu wissen, ob die neuste so genannte «To-Kill»-Methode erfolgreich ist. Am Mittwoch hatte BP begonnen, das lecke Bohrloch während zehn Stunden mit Dichtungsschlamm und Zement abzudichten. Danach überprüften BP-Techniker die Daten, waren sich aber uneins, ob die Aktion von Erfolg gekrönt war.

Bis 4 Millionen Liter Öl pro Tag im Meer

Die US-Regierung hat unterdessen berechnet, dass deutlich mehr Öl ins Meer floss, als von BP angegeben. Seit Beginn der Katastrophe vor fünf Wochen seien knapp vier Millionen Liter pro Tag ins Meer geflossen. Damit ist der Unfall der Ölplattform «Deep Water» die schlimmste Ölpest der USA.

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