Das Militär soll nicht auf dem Trockenen sitzen

Von September bis Dezember werden in der Aare – zwischen der Reussmündung und der Casinobrücke in Brugg – umfangreiche Ausbaggerungen vorgenommen. Sie sind nötig, damit die Schiffbarkeit in der Aare und der Reuss gewährleistet bleibt.

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Das Militär soll nicht auf dem Trockenen sitzen

Das Militär soll nicht auf dem Trockenen sitzen

Insbesondere muss im Bereich des Waffenplatzes Brugg eine Fahrrinne offen gehalten werden. Das vor allem deshalb, weil das Militär wegen der Geschiebeablagerungen im Flussbett bei der Ausbildung der Pontoniere stark eingeschränkt wird.

Das Projekt für die Ausbaggerungen – für das die Abtei-lung Landschaft und Gewässer des Departementes Bau, Ver-kehr und Umwelt verantwortlich zeichnet – war im vergangenen Herbst vorgestellt worden. Jetzt sind die Arbeiten ausgeschrieben worden.

Bei den Ausbaggerungen sollen bei der Weberinsel unterhalb der Casinobrücke 3640 Kubikmeter und im Gebiet der Reussmündung sogar 14600 Kubikmeter Geschiebe entfernt werden. Das Material wird nicht abgeführt, sondern auf Kiesbänke im Flussbett «umgelagert». Im Zuge der Ausbaggerungen wird zudem der Bunker auf der Landzunge zwischen Aare und Reuss abgebrochen. (lp)

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