Tango
Das Lieblingsauto der Stars heisst Tango

Bisher waren Bentley, Bugatti oder – ökologisch korrekt – der E-Roadster von Tesla die Lieblinge der Hollywoodstars. Doch jetzt erobert ein neues Elektromobil Beverly Hills: Ein Auto namens Tango. Es sieht aus wie eine hochgestellte Sardinenbüchse auf Rädern und kostet 70'000 Euro. George Clooney fährt ihn schon.

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Tango

Tango

Keystone

Tesla hat es mit dem Elektro-Roadster vorgemacht: Hoffnungslos überteuert und mit monatelanger Lieferfrist geschlagen, wurde der saubere Zweisitzer trotzdem zum Star auf den Strassen von Hollywood. Celebreties, die eben noch im Bentley oder Bugatti gesehen wurden, brennen seitdem auf den politisch korrekten Zweisitzer mit dem umweltfreundlichen Elektroantrieb - schliessich kann sich den weit über umgerechnet 70.000 Euro teuren Wagen von Commuter Cars sonst ohnehin kaum jemand leisten. Das Auto, das ausieht wie ein halber Smart, fällt auf im Strassenbild.

Entwickelt hat den Wagen Rick Woodbury, der neben dem Smog auch gleich dem Stau ein Ende machen will. Um Platz zu sparen und mehr Fahrzeuge auf die Strasse zu bringen, ist sein Tango kleiner ausgefallen als ein Motorrad. Auf der Grundfläche eines Golfs passen so locker zwei Tangos, und für jeden Pick-Up in seiner amerikanischen Heimat könnte man eine ganze Flotte der 2,57 Meter langen und 99 Zentimeter schmalen Flitzer in Fahrt bringen.

Fahren soll der Mini wie der Blitz. Laut Werbung machen dies zwei Elektromotoren möglich, die zusammen 800 PS leisten und kurzfristig sogar mehr als 2000 PS auf die Strasse bringen. Sie kommen auf ein maximales Drehmoment von rund 1400 Nm, das die kleinen Rädchen an der Hinterachse ganz ordentlich qualmen lässt: Von 0 auf 100 tanzt der Tango deshalb in weniger als vier Sekunden, und Schluss ist erst jenseits von 220 km/h.