Sie sind ein paar Stunden alt und noch völlig hilflos – und doch müssen sie bereits den ersten Kampf ihres Lebens bestreiten: Die Welpen von Bernhardinerhündin Aisha kämpfen um die Zitzen. 

Zehn gibt es, doch es sind zwölf Geschwister, die derzeit nichts anderes machen, als gierig nach Muttermilch zu suchen.

Zwölf Bernhardinerwelpen auf einen Schlag, das ist schon eher ungewöhnlich. 2014 machte ein Zwölfer-Wurf in der Walliser «Fondation Barry» Furore. Es war der bisher grösste Wurf in der Geschichte der Stiftung.

Und jetzt ist es eine Züchterin aus Gontenschwil, deren Hündin derart viele Welpen zur Welt gebracht hat. 

«Dass es zwölf sind, alle leben und alle etwa gleich schwer sind, das ist schon sehr speziell», sagt Züchterin Manuela Lanz im Beitrag von Tele M1. Auch, dass sie auf dem herkömmlichen Weg zur Welt kamen und nicht mittels Kaiserschnitt.

Im Halbstundentakt haben sie in der Nacht auf Donnerstag das Licht der Welt erblickt. Die Bernahrdiner-Züchterin ist ihrer Hündin beigestanden und hatte am Morgen nach der Geburt 24 schlaflose Stunden hinter sich.

Bald geht es erst richtig los

An Schlaf ist auch im Moment nicht zu denken. Einen Deziliter Milch trinken die Kleinen, die mal sehr gross werden wollen, momentan pro Tag. Weil es davon nicht genug gibt, füttert Manuela Lanz die Welpen mit Pulvermilch.

Und in zwei Wochen beginnen Hündchen zu laufen. Dann geht es erst richtig los. (smo)