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Das ist die Rangliste der «mächtigsten» Reisepässe: Schweiz steigt einen Platz ab

Wer den Schweizer Pass hat, kann 185 Länder besuchen, ohne vorher ein Visum zu beantragen. Mit dem italienischen Pass sind es 188 Länder.

Wer den Schweizer Pass hat, kann 185 Länder besuchen, ohne vorher ein Visum zu beantragen. Mit dem italienischen Pass sind es 188 Länder.

In der Rangliste der «mächtigsten» Reisepässe landet der Schweizer Pass aktuell auf Platz sieben: 185 Länder kann man damit besuchen, ohne vorher ein Visum zu beantragen. Angeführt wird das von der Beratungsfirma Henley erstellte Ranking von asiatischen Ländern.

Der Henley Passport Index reiht alle Reisepässe weltweit gemessen an der Anzahl von Zielen, die ihre Inhaber ohne vorher beantragtes Visum besuchen können. Mit einer Punktzahl von 191, die für 191 Länder mit Visumsfreiheit/Visum bei Ankunft steht, sicherte sich Japan zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz, wie Henley am Dienstag unter Berufung auf Daten der Internationalen Luftfahrtgesellschaft (IATA) bekannt gab.

Singapur belegt Platz zwei mit einer Punktzahl von 190, während Südkorea mit Zugang zu 189 Destinationen auf den dritten Platz abgerutscht ist, den es sich mit Deutschland teilt.

Finnland und Italien landeten auf dem vierten Rang mit einer Punktzahl von 188, während Dänemark, Luxemburg und Spanien den fünften Platz mit der Punktzahl 187 hielten.

Mit der Schweiz auf Platz sieben landeten Irland, die Niederlande, Portugal und Österreich. Schweizer können mit ihrem Pass in 185 Länder einreisen, ohne vorher ein Visum beantragen zu müssen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Schweiz um einen Rang abgestiegen.

Das sind die mächtigsten Reisepässe

  • Platz 1: Japan (191)
  • Platz 2: Singapur (190)
  • Platz 3: Deutschland, Südkorea (189)
  • Platz 4: Finnland, Italien (188)
  • Platz 5: Dänemark, Luxemburg, Spanien (187)
  • Platz 6: Frankreich, Schweden (186)
  • Platz 7: Schweiz, Österreich, Irland, Niederlande, Portugal (185)
  • Platz 8: Belgien, Griechenland, Norwegen, England, USA (184)
  • Platz 9: Australien, Kanada, Tschechische Republik, Malta, Neuseeland (183)
  • Platz 10: Ungarn, Litauen, Slowakei (181)

Von Platz eins auf Rang acht

Die USA und Grossbritannien setzten ihren Abstieg fort. Zwar konnten sich beide Länder mit Rang acht in den Top 10 halten, 2015 hatten sie aber noch gemeinsam Platz eins belegt.

Beständig aufgestiegen sind in den vergangenen zehn Jahren die Vereinigten arabischen Emirate (VAE) - um ganze 47 Plätze auf nunmehr Platz 18 mit einer Punktzahl von 171 für Visumsfreiheit/Visum bei Ankunft. Afghanistan stellt mit einem entsprechenden Zugang zu 26 Ländern weiterhin das Schlusslicht der Tabelle dar.

Christian H. Kaelin, Vorsitzender von Henley & Partners, wies auf die wachsende Kluft bei der Reisefreiheit hin: "Japanische Reisepassinhaber haben Zugang zu 165 mehr Zielen als afghanische Staatsbürger." Der Index wird von dem Unternehmen seit dem Jahr 2006 jährlich erstellt. (sda/sam)

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