Meienfest
«Das Fässerrollen verpasse ich nie»

Angelica Cavegn mag es gesellig – kein Wunder besucht sie seit Jahren den «Vorabend« des Maienzugs in Aarau. Am liebsten mit ihrer ganzen Familie.

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Maienzug
7 Bilder
Das Fässerrollen gehört zur Tradition. Das Fässerrollen gehört zur Tradition.
Die Musik darf natürlich auch nicht fehlen. Die Musik darf natürlich auch nicht fehlen.
Hier treffen sich die Menschen zum Gespräch. Hier treffen sich die Menschen zum Gespräch.
Die Stände stossen auf reges Interesse. Die Stände stossen auf reges Interesse.
Viel Gedränge schon am Nachmittag. Viel Gedränge schon am Nachmittag.
Am Maienzug beflaggt sich Aarau. Am Maienzug beflaggt sich Aarau.

Maienzug

Aargauer Zeitung

Deborah Balmer
Der Vorabend in der Altstadt beginnt für die höchste Aarauerin Angelica Cavegn vor dem Rathaus. Hier findet am frühen Abend der erste Maienzugauftakt-Apéro überhaupt statt. Eine stattliche Anzahl Gäste sind gekommen, es sind viele Einwohnerräte, aktive und ehemalige darunter. Cavegn unterhält sich mit einem älteren Herrn: Zwanzig Jahre sei er Einwohnertat gewesen in Aarau.

Cavegn, die zur Feier des Abends ein rotes Kleid trägt, lacht herzlich: «Dann kann ich ja noch lange im Rat bleiben», sagt sie. Sie triff neben den Politikern viele Freunde, erzählt ihnen unterhaltsam von der Begegnung mit den Bundesräten am Nachmittag.

Die Jodler gefallen ihr
Nur kurz nimmt sie das Mikrofon zur Hand und wünscht allen einen schönen Maienzug-Vorabend. «Jetzt will ich mit meiner Familie den Abend geniessen», sagt sie anschliessend. Als Erstes geht es an die Vordere Vorststadt zum traditionellen Fässerrollen. «Das verpasse ich nie», so Cavegn - sie feuert die Männer lautstark an.

Nach einem kurzen Abstecher zur kleinen Zinne hinter der Stadtkirche, bleibt es weiter traditionell. Die Jodler in der Kirche haben es ihr und ihrem Mann Daniel angetan. Die Kirche ist gut besucht - zuvorderst finden Cavegn und ihr Mann noch zwei freie Plätze. Um 21 Uhr spielt die Harmonie auf dem Kirchplatz - Cavegn steht beim geschmückten Brunnen und hört zu.

Dann geht es an die Boilerbar in der Rathausgasse: «Hier treffe ich jeweils die jungen Leute.» Ein Schlummertrunk mit der ganzen Familie und dann besucht die Pro Aarau Politikerin die Kantischüler im KUK. Bevor sie sich dann etwa um 23 Uhr noch einmal durch die mit Menschen gefüllte Pelzgasse treiben lässt.

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