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Das Claraspital feiert sich nach Jahren wieder selbst

Fröhliches Fest nach den Bauarbeiten: Claraspital

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Fröhliches Fest nach den Bauarbeiten: Claraspital

Nach dem Abschluss der jahrelangen Bauarbeiten in und ums Claraspital soll am kommenden Wochenende ein fröhliches Fest gefeiert werden

Esther Jundt

Nach jahrelangen Umbauarbeiten soll im Claraspital gefeiert werden. Morgen Freitagabend startet das dreitägige «Claraspittel-Fescht» im Spitalpark. Eingeladen ist die ganze Bevölkerung der Region, vor allem aber die Nachbarn und die Angestellten, die während der Bauarbeiten einiges zu ertragen hatten. Sie erhielten deshalb einen «Festbatzen».

Auf dem Spitalgelände sind rund 20 Zelte aufgestellt, in denen für über 1000 Personen Sitzplätze zur Verfügung stehen. Spitaldirektor Peter Eichenberger sagte gestern, er rechne mit 20 000 bis 30 000 Besuchern. Das Claraspital feiert nur alle paar Jahre. Das letzte Fest fand im Jahre 2003 statt.

«Wir wollen bei der Verpflegung mehr bieten als Wurst und Brot», sagte Eichenberger weiter. Deshalb stellte das Organisationskomitee ein vielfältiges Angebot an Essen zusammen. 18 verschiedene Festwirtschaften bieten eine grosse Abwechslung von Penne über Fischknusperli, Schnitzelvariationen, chinesische Spezialitäten, Raclette bis zu biologischen Backwaren. Das Angebot sei vielfältiger und origineller als je zuvor, betonen die Veranstalter.

Vielfältig ist auch das musikalische Programm. Der Kinderchor «Kolibri» weiht das Fest mit fröhlichen Liedern ein. Auftreten werden auch Handorgelgruppen, der Hauschor des Alterspflegeheims Hirzbrunnenhaus, eine Pfeifergruppe, eine Jazzband und andere Musiker. Am Freitag und Samstag dauert das Fest jeweils bis zwei Uhr in der Nacht. Am Sonntagmittag spielen nach dem ökumenischen Gottesdienst mehrere Alphornbläser auf.

Der Pflegedienst und die Physiotherapie des Claraspitals stellten ein Bewegungs- und Begegnungsprogramm zusammen, das unter dem Motto «Clara Allegro - wer sich bewegt, kommt vorwärts» steht. Dazu gehört ein aussergewöhnliches Tanzprogramm, das von den Bauchtänzerinnen Saphira & Ophira bis zu Hip-Hop-Tänzerinnen alle Tanzrichtungen umfasst. In Themenzelten können die Besucher ihre Fitness testen oder mehr über den Pflegeberuf erfahren.

Die Kinder können sich in einem Karussell, einem Riesenrad, auf Baumschaukeln und im «Gumpischloss» vergnügen. Das Alterspflegeheim Hirzbrunnenhaus feiert gleichzeitig sein 20-Jahr-Jubiläum. Dort leben 49 Bewohner, darunter die älteste Baslerin. Im Jubiläums-Café «Zum goldigen Alter» feiern sie das Jubiläum.

Eichenberger wies auch auf einen besonderen Anlass des Rotary-Clubs hin, der am Samstag um 18 Uhr stattfindet. Er versteigert 20 Bilder von zum Teil bekannten Künstlern. Der Erlös des Festes sowie die Beiträge der Sponsoren gehen in ein Brasilien-Projekt der Ingenbohler-Schwestern. Sie unterstützen in einem «Haus der Solidarität» in Nova Iguaçu bei Rio de Janeiro täglich etwa 70 obdachlose Menschen. 2008 haben die Ordensschwestern über 15 000 Mittagessen zubereitet und über 600 Beratungsgespräche geführt.

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