Vélosolex
Das andere Töff-Rennen: Sie fahren sechs Stunden, bis der Tank leer ist

Vor fast 27 Jahren wurde die Produktion der französischen «Nasenwärmer-Mofas» eingestellt. Geschrumpft ist die Solex-Fangemeinde seither nicht: Am Tessenberg oberhalb des Bielersees fuhren die Vélosolex-Liebhaber am Samstag um die Wette.

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Nasenwärmer-Mofa wird es wegen seines Motors an der Vorderachse auch spassig genannt: das (Vélo-)Solex. Bis 1988 liefen rund sechs Millionen Exemplare vom Fliessband.

Der französische Zweitakter mit Frontantrieb, der mit seiner Maximalgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern schnell mal durch kräftig in die Pedale treten unterschützt werden musste, geniesst heute weltweit Kultstatus. Auch in der Schweiz hat das Solex eine treue Fangemeinde und ein eigenes Museum in der Baselbieter Gemeinde Waldenburg.

10. Solexrennen auf dem Tessenberg
18 Bilder
10. Solexrennen auf dem Tessenberg
10. Solexrennen auf dem Tessenberg
10. Solexrennen auf dem Tessenberg
10. Solexrennen auf dem Tessenberg
10. Solexrennen auf dem Tessenberg
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10. Solexrennen auf dem Tessenberg

10. Solexrennen auf dem Tessenberg

ZVG/Simon Soder

Spassrennen im Chasseral

Bis heute werden mit Velosolex Rennen gefahren, besonders in Frankreich und den Niederlanden, wo die Mofas lange gefertigt wurden, haben diese Juxrennen eine lange Tradition. Aber auch in der Schweiz gibt es solche Spassrennen, wie am gestrigen Sonntag das 10. Tessenberg-Rennen oberhalb des Bielersees.

Sechs Stunden waren die Solex-Fahrer unterwegs – solange bis der Tank leer war. Dabei geht es den Solex-Fans nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um die Geselligkeit und das Vorführen ihrer Bastelkunst und ihrer schrägen Kostüme. (edi)

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