Kuh
Das Aargauer Vieh zählt landesweit zu den Besten

Stärke, Tiefe, ein solides Fundament sowie ein beeindruckendes Euter muss eine Kuh haben, wenn sie an einem Schönheitswettbewerb bestehen will. Stark, tief und solid waren sie alle, die 160 Aargauer Kühe, die am Samstag von 71 Züchtern an der traditionellen Dreirassen-Eliteschau in der Brunegger Vianco-Arena präsentiert worden sind.

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VizeMiss Kuh

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Ob Braunvieh-, Holstein- oder Fleckvieh-Zucht - das Aargauer Vieh zählt landesweit mit zu den Besten. Davon zeigten sich die drei Richter Wendelin Casutt aus dem Bünderland, Josef Dubach aus dem Kanton Luzern und Simon Brügger aus dem Bernbiet überzeugt, wie ihren zahlreichen Komplimenten an die Adresse der Aargauer Züchter unschwer zu entnehmen war.

Ueli Wolleb, OK-Präsident der Eliteschau, hört das gern und doppelt gleich nach: «Unsere Kühe zeichnen sich nicht nur durch Schönheit aus. Sie sind vor allem auch leistungsfähig, langlebig und damit sehr wirtschaftlich.» In wirtschaftlichen Kühen liege die Zukunftschance der Landwirtschaft. «Nur mit solchen Tieren können wir im veränderten Umfeld überleben», sagte Wolleb weiter.

Zur Miss Argovia gekürt wurde am Samstag die Holsteiner Kuh Calanda von Anton Ender aus Kallern, auf das Podest schafften es auch die Braunvieh-Kuh Jessica von Hugo Abt aus Rottenschwil und die Fleckvieh-Kuh Regula der Betriebsgemeinschaft Zaugg und Zaugg aus Uerkheim. (to)

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