Ausbau alte Mühle
Damits nicht durch die Ritzen pfeift

Dem wieder kompletten Kirchgemeinderat geht die Arbeit vorläufig nicht aus: Am Projekt Ausbau alte Mühle kann weitergearbeitet werden. Das Pfarrhausdach wird saniert. Ein Gesamtenergieprojekt für die Gebäude Kirche, Pfarrhaus und Mühle ist in Arbeit.

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Pfarrhausdachsanierung

Pfarrhausdachsanierung

Grenchner Tagblatt

Margrit Renfer

Die Kirche, das Pfarrhaus und die alte Mühle sind im Besitz der Reformierten Kirchgemeinde Lengnau. Alle drei Gebäude sind in die Jahre gekommen und bedürfen dringender Sanierungsarbeiten. In den letzten Jahren wurde die Kirche renoviert. Nach der Heizung im letzten Herbst, erhält das Pfarrhaus in diesem Jahr ein neues und auch isoliertes Dach.

Ein nächstes Projekt steht bereits an: Der Aufgang vom Pfarrhaus zur Kirche ist sanierungsbedürftig. Daneben wird die Planung für den weiteren Ausbau der alten Mühle vorangetrieben. Dringend gebraucht werden ein weiterer Gemeinschaftsraum sowie mehr Raum und Platz für den kirchlichen Unterricht. Die nötige Infrastruktur lässt sich in der alten Mühle finden. An der Kirchgemeindeversammlung hat der Projektausschuss grünes Licht für die weitere Arbeit erhalten.

Er wird Anregungen aus der Mitwirkung aufnehmen und die Planung einfliessen lassen. Mit dem Ausbau der alten Mühle ist die Energieversorgung für alle drei Gebäude zum Thema geworden. Die kombinierte Gas-/Elektroheizung in der Kirche ist bereits 50-jährig. Darum soll ein Gesamtenergiekonzept erstellt werden.

Jugendtreff ist Hit

Die Anlässe des Jugendtreffs der Kirchgemeinde werden ausserordentlich gut besucht. Des einen Freud ist des anderen Leid. Mit den grossen Besucherzahlen steigt der Betreuungsaufwand. Auswärtige «Gäste» bringen unwillkommene Getränke mit. Von den Anwohnern an der Bahnhofstrasse wird einiges an Verständnis abverlangt.

Der Kirchgemeinderat hat sich der Problematik angenommen und sucht neue Lösungen. So ist die Reaktivierung des immer noch vorhandenen Jugendtreffs Rotor im Kleinfeldschulhaus als mögliche Alternative ins Auge gefasst worden.

Personelle Änderungen

Die Rechnung 2008 der Kirchgemeinde weist einen Ertragsüberschuss von 211 791 Franken aus. Dies trotz erhöhten Personalkosten. Bekanntlich haben die Kassierin und Sekretärin der Kirchgemeinde im letzten Jahr gekündigt. Eine neue Kirchgemeindeverwalterin wurde angestellt. Die Neue, Heidi Scholl, wurde nach den internen Querelen (wir berichteten) sozusagen ohne Einführung zusammen mit dem neuen Präsidenten Rolf Zehr ins kalte Wasser geworfen.

Jetzt scheinen sich die Wogen durch verschiedene personelle Änderungen endgültig zu glätten. Kassierin Therese Leuenberger wird wieder zu 30 Prozent angestellt. Das Pensum der Kirchenverwalterin wird von 80 auf 50 Prozent reduziert. Auf die Dienste der Aushilfe, Denise Schlup, wird künftig verzichtet. Als neue Vizehauswartin der alten Mühle arbeitet Verena Schlup-Baumann.

Schliesslich konnte der Kirchgemeinderat komplettiert werden. Zur neuen Kirchgemeinderätin wählte die Versammlung Marlis Brunner. Sie bringt Erfahrung als Ratsmitglied in ihrem vorherigen Wohnort mit.

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