Damit das Eigenheim kein Traum bleibt

An der am Wochenende stattfindenden Immoexpo dreht sich alles ums Planen, Bauen, Renovieren und Finanzieren. Sie wünschen sich ein Haus auf dem Land oder ein Loft in der Stadt? Ab morgen Freitag stehen Ihnen rund 100 Aussteller an der Wohnmesse Immoexpo mit Rat und Tat zur Verfügung.

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Immoexpo

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bz Basellandschaftliche Zeitung

Das Stadtwohnen ist gefragter denn je

Die einzige Sonderschau an der Immoexpo 2009 befasst sich mit dem Thema «Stadtwohnen». Der Kanton Basel-Stadt präsentiert aktuelle Projekte zur Schaffung neuer Wohnbaupotenziale und Verbesserung der Wohnqualität in der Stadt. «In den letzten Jahren wurden zahlreiche Stadtwohnprojekte vorangetrieben und umgesetzt. Derzeit sind über 800 Wohnungen im Bau», sagt Marc Keller, Mediensprecher des Bau- und Verkehrsdepartementes. Die Entwicklung des Erlenmatt-Areals, der Sevogelpark, das Drachencenter sowie Volta Zentrum, Volta Mitte und Volta West seien nur einige Beispiele. Damit werden im Stadtkanton so viele und so grosse Wohnungsprojekte realisiert wie seit 30 Jahren nicht mehr. Und das ist auch nötig: Die Nachfrage nach Wohnraum in Basel-Stadt überstieg in den vergangenen Jahren das Angebot. Das führte dazu, dass viele aus der Stadt in die Agglomeration zogen. «Um die Einwohnerzahl von Basel-Stadt zu halten, müssen in den nächsten 20 Jahren Wohnflächen für rund 17 000 Einwohnerinnen und Einwohner sichergestellt werden», weiss Keller. Dieser Wohnraum müsse nicht nur attraktiv, sondern für die verschiedensten Bedürfnisse geschaffen sein. Die Platzreserven sind im Stadtkanton dafür nicht ausreichend. Auch deshalb sehe der kantonale Richtplan vor, dass mit der anstehenden Zonenplanrevision einzelne gezielte Erweiterungen der Bauzonen an den Siedlungsrändern realisiert werden. (lv)

Der Relaunch der «Immofoire» im Herbst 2007 war unumgänglich. Der Name war zu stark belastet: Ein halbes Jahr zuvor hatte die Nachricht, dass Messe-Organisator Fernand Gerspach als Seckelmeister der Weinleuten-Zunft 1,3 Millionen Franken veruntreut hatte, ganz Basel geschockt. Also musste die Basler Eigenheimmesse umstrukturiert werden - sie wurde aus der Muba ausgegliedert, und mit «Immoexpo» erhielt sie auch gleich einen neuen Namen.

Obwohl sich die beiden Messen inhaltlich kaum unterscheiden, ist die Immoexpo doch ein grundlegend anderes Gebilde. Angefangen vom Trägerverein, der Basler Immobilienmesse (VBI): Er setzt sich aus Mitgliedern der Schweizerischen Verbände der Immobilientreuhänder beider Basel, des Hauseigentümerverbandes Basel-Stadt und des Gewerbeverbandes Basel-Stadt zusammen.

Ende 2007 beauftragte der VBI die Schweizerische Immobilien- und Eigenheimmessen AG mit der künftigen Organisation und Durchführung der Immoexpo. Ab morgen bis am Sonntag findet in der Halle 4 des Messezentrums Basel die zweite Ausgabe statt.

Auf alle Fragen eine Antwort

Die Wohn- und Immobilienmesse widmet sich dem Eigenheim, dem heute für viele Menschen wohl grössten Wunsch. Rund 100 Aussteller - 15 Prozent mehr als im Vorjahr - aus den Bereichen Finanzierung, Versicherung, Bau- und Baunebengewerbe stellen während dreier Tage ihre Dienstleistungen und Produkte vor.

«Ziel ist es, Ordnung in den Haufen von Fachwissen, Gesetzen und Technologien, dem man auf dem Weg zum Eigenheim begegnet, zu bringen», erklärt Messeleiterin Karin Wüthrich. Egal ob Haus im Grünen oder gediegene Stadtwohnung: An der Immoexpo sollen die Besucherinnen und Besucher auf alle Fragen eine Antwort finden.

Wissenslücken rund um das Eigenheim lassen sich zwar auch im Internet schliessen. «Doch eine Messe bringt den Vorteil, persönlich mit den Fachleuten in Kontakt treten zu können», entgegnet Daniel Wyss, Geschäftsführer der Schweizerischen Immobilien- und Eigenheimmessen AG. Auf Anfrage präsentieren Spezialisten Ideen und Konzepte, beraten bezüglich Immobilienerwerb und Bauplanung, halten Informationen zu Liegenschaften sowie die passenden Finanzierungsmöglichkeiten bereit. «Das ist richtige Interaktivität», betont Wyss.