Kosovo
CVP Aargau will nicht um Kosovaren buhlen

CVP Luzern gründet für ihre Kosovaren eine eigene Vereinigung. Die Schwesterpartei im Aargau will von dieser Idee indes nichts wissen.

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Im Kanton Aargau werden jedes Jahr etwa 1000 Migranten eingebürgert. Ein Grossteil sind ehemalige Kosovaren. Reissen will sich die CVP Aargau um die potentiellen Wähler allerdings nicht. «Wir haben die Kosovaren nicht gezielt angesprochen», sagt Vizepräsidentin der CVP des Kantons Aargau Esther Egger zu Radio Argovia.

Egger begründet diesen Entscheid so: «Wenn man diese Leute ansprechen will, soll das über das Parteiprogramm geschehen. Dieses soll die Menschen dazu bewegen, für uns zu stimmen».

Darüber hinaus empfindet es Egger für selbstverständlich, dass sich die Eingebürgerten für die Schweizer Politik und ein Parteiprogramm interessieren. «Wenn wir erwarten, dass sich die Ausländer integrieren, ist das politische Leben ein wichtiger Teil davon».

Hintergrund der Debatte ist, dass die CVP Luzern für die Kosovaren eine separate Partei «Vereinigung für katholische Kosovaren» ins Leben gerufen hat. (Radio Argovia/a-z.ch)

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