CS-Aktien erholen sich - SMI schwächer

Schweizer Börse schliesst schwächer

Schweizer Börse schliesst schwächer

Der Schweizer Aktienmarkt hat im Minus geschlossen. Die Indizes vermochten sich am Nachmittag nur kurz in die Gewinnzone vorzuarbeiten bevor die Entwicklung in den USA nachvollzogen wurde und sie ins Minus rutschten.

Der so genannte "Geithner-Plan" der US-Regierung zur Rettung des Bankensektors habe nicht den erhofften Befreiungsschlag gebracht, hiess es im Handel. Es fehle weiter an Details, und auch auf die Frage, wie der Wert von toxischen Papieren in einer "Bad Bank" festgesetzt werde, gebe es keine klare Antwort.

Zum Handelsschluss verlor der SMI 0,41 Prozent auf 5123,77 Punkte, der breite SPI schloss 0,37 Prozent im Minus. Bei den Blue Chips standen abermals die Bankwerte im Fokus; am Morgen publizierte mit der Credit Suisse die zweite Grossbank ihr Jahresergebnis.

Die CS-Aktien erholten sich nach einem tiefen Taucher am Morgen deutlich und schlossen 1 Prozent höher auf 31.20 Franken. Die Zahlen seien zwar schwach gewesen, dafür aber habe die Bank einen guten Start ins neue Jahr berichtet. "Es gibt einen Hoffnungsschimmer, dass das Schlimmste vorbei ist", sagten Händler. Konkurrentin UBS - sie zeigte gestern einen Jahresverlust von fast 20 Mrd Franken - rückten gar um 2,5 Prozent auf 13.97 Franken vor.

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