Führungsstärke

Clint Eastwood wartet trotz Sympathie für Barack Obama auf mehr

Clint Eastwood äussert sich zum US-Präsidenten

Clint Eastwood äussert sich zum US-Präsidenten

Clint Eastwood (79) schätzt den amerikanischen Präsidenten Barack Obama, kritisiert ihn aber auch. «Man kann eine Wahl gewinnen, aber heisst das auch, dass man ein Land regieren kann? Bisher hat Obama kaum Führungsstärke gezeigt», sagte Eastwood dem Magazin «Stern».

"Ich empfinde enorme Sympathie für ihn. Aber er wird harte Entscheidungen treffen müssen", sagte der Regisseur und Schauspieler. Eastwood ist Mitglied der Republikaner, war aber scharfer Kritiker von Obamas Vorgänger George W. Bush.

Der Kalifornier verglich das mühsame erste Jahr Obamas mit dem Start des südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela 1994. Von dem schwarzen Politiker handelt auch Eastwoods neuer Film "Invictus", den Obama sich anschauen solle. "Ich hoffe, er sieht meinen Film und versteht meine Botschaft. Vor allem Mitarbeiter so gekonnt einzusetzen, wie Mandela das tat."

Eastwood war von 1986 bis 1988 Bürgermeister seiner Heimatstadt Carmel, trauert der Politik aber nicht nach: "Ich beneide keinen um diesen Job! Als ich Bürgermeister von Carmel war, hat jeder gefragt: Gehen Sie in die Politik? Nie im Leben, ich bleibe hier in meiner Gemeinde mit 4000 Einwohnern."

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