Saddam Husseim

CIA wollte Saddam als Pädophilen hinstellen

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Saddam Hussein als Pädophiler. Osama Bin Laden mit Whiskeyflasche von Sexabenteuer schwärmend: Das hätten sie gerne, die amerikanischen CIA-Agenten. Doch der Krieg ist bekanntlich nicht Hollywood, oder doch?

Was haben sich die CIA-Agenten wohl dabei gedacht: Vor der Invasion 2003 im Irak wollter der US-Geheimdienst die Herrschaft des Diktators Saddam Hussein mit gefälschten Sex-Videos ins Wanken bringen. Geplant war ein Streifen, der Saddam als Homosexuellen im Bett mit einem Minderjährigen zeigt.

«Es sollte aussehen wie mit verdeckter Kamera gedreht. Verschwommen, grobkörnig. Wie ein heimlich im Schlafzimmer aufgezeichneter Film eben», sagt ein CIA-Mann gegenüber der «Washington Post». Das Schmuddelfilmchen hätte laut Angaben des CIA-Agenten per Mobiltelefon im Irak flächendeckend verbreitet werden sollen.

Uday, der notorische Mörder und Osama mit Whiskeyflasche

Homosexualität ist in der arabischen Welt ein Tabu. Wahrscheinlich erhofften sich die CIA-Agenten damit, den Sturz Saddams zu forcieren. Damit nicht genug: Weitere abgelehnte Vorschläge, mit filmischen Mitteln den erhofften irakischen Aufstand herbeizuführen, wurden von der CIA-Leitung abegelehnt. Beispielsweise eine ins TV-Netz eingespeiste Saddam-Rede an die Nation.

In dieser sollte der gedoubelte Diktator die Macht seinem Sohn Uday übergeben. Uday, bekannt als notorischer Mörder und Vergewaltiger, war im Irak der am meisten verhasste Mann.

Auch Osama Bin Laden sollte um seinen Ruf in der muslimischen Welt gebracht werden. Der puritanische Muslim, hätte im Kreis seiner Kämpfer am Lagerfeuer gezeigt werden sollen: mit dem Whiskeyflasche in der Hand, von männerlastigen Sexabenteuer schwärmend. Na dann Prosit, CIA! (sza)

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