Ihn habe als Student eine Frau auf der Strasse in München angesprochen, dass sie seinen Kopf modellieren wolle, sagte Tramitz ("Der Schuh des Manitu") der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Da ist man natürlich geschmeichelt, wenn eine Bildhauerin so etwas sagt und auch noch zehn Mark die Stunde zahlt. Als ich in ihr Atelier kam, sagte sie mir vor allen Studenten, ich müsse mich jetzt ausziehen. Zuerst war ich erschrocken, kneifen wollte ich aber auch nicht und habe es schliesslich getan. Nach dem dritten Mal war es mir schon nicht mehr peinlich."

An seinen berühmten Grossvater, die österreichische Schauspieler-Legende Paul Hörbiger (1894-1981), hat Tramitz nur gute Erinnerungen: "Ich habe mich wahnsinnig gut mit ihm verstanden." Auch nach dem Abitur sei er noch ganz oft hingefahren. "Mein Opa hat mit mir nie über Film und Theater geredet, sondern wir sind zusammen fischen gegangen. Er hatte ausserdem einen Riesengarten mit Gewächshäusern voller Tomaten und Früchten, wo er mich gern als Erntehelfer eingespannt hat."