Chriesi
«Chriesigünnä» in Zeiningen

Bei schönstem Wetter genossen die Teilnehmer den vom Naturama und vom Natur- und Vogelschutzverein Zeiningen organisierten Tag.

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Kirschen

Kirschen

Aargauer Zeitung

Nadine Böni

Es war heiss am Samstag, sehr heiss sogar. Zum Glück fand ein Grossteil des Programmes im Schatten statt. «Am Freitag hatten wir noch Angst, dass es regnen könnte. Aber wir hatten Glück», freut sich Silvia Senn. Sie gab zusammen mit ihrem Mann Klaus auf ihrem Bauernhof die Gastgeber des Kirschentages.

Chriesi im Mittelpunkt

Der Hauptteil des Programmes fand aber nicht auf dem Bauernhof selber, sondern auf dem Feld statt. Oder besser: auf dem Baum. Denn sowohl Kinder als auch Erwachsene durften sich nach einem kurzen Marsch an Chriesi-Bäumen der Familie Senn bedienen. Vor allem die Kinder hatten daran sichtlich ihren Spass.

Die meisten nutzten die Länge der Leitern voll aus und kletterten hoch hinaus, um an die besten Kirschen zu gelangen. Dies nicht immer zur Freude der besorgten Eltern.

Ziel des Anlasses war, den Kindern die Chriesi-Kultur des Fricktals spielerisch näherzubringen. Dafür hatten sich die Organisatoren einiges einfallen lassen. Neben drei anderen Spielen stand auch ein «Chriesischtei»-Spucken auf dem Programm.

Nach den Spielen erwartete die Kinder dann eine Belohnung: Im Traktoranhänger wurden sie zurück ins Dorf auf den Hof von Klaus und Silvia Senn chauffiert. Dort wartete ein wohlverdienter Zvieri auf sie.

Gelungene Zusammenarbeit

An den zufriedenen Gesichtern der Kinder war es abzulesen: Der Tag war ein voller Erfolg. Auch die Organisatoren zeigten sich zufrieden. «Ich freue mich über die gelungene Zusammenarbeit mit dem Naturama», sagt Andrea Wunderlin vom Natur- und Vogelschutzverein Zeiningen.

Dieses organisiere stets gute Anlässe. Und: «Vor allem die Kinder waren von Anfang bis Ende mit Enthusiasmus dabei. Auch bei den anstrengenden Spielen liessen sie sich nicht von der Hitze stören.»

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