China lässt es mit Hilfe von Chemikalien regnen

China leidet unter einer Dürreperiode

China leidet unter einer Dürreperiode

Im Kampf gegen die Dürre in China hat die Regierung nach eigenen Angaben mit Hilfe von Chemikalien Regen erzeugt. Ausserdem sei geplant, den Gelben Fluss und den Jangtse anzuzapfen, um der Trockenheit Einhalt zu gebieten.

Nach Angaben des staatlichen meteorologischen Instituts wurden am Samstag fast 3000 Geschosse mit Chemikalien über sieben Provinzen in den Himmel abgefeuert. Leichte Regenfälle von bis zu fünf Millimetern pro Quadratmeter seien die Folge gewesen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Bereits am Freitag war der Notstand ausgerufen worden. Insgesamt sind 15 chinesische Provinzen durch die schlimmste Dürre seit 50 Jahren betroffen.

Die Gebiete rund um Chinas Hauptstadt Peking verzeichnen seit mehr als 100 Tagen keinen Niederschlag mehr. Die Meteorologen haben zwar leichten Regen und Schnee vorausgesagt, es werden aber weniger als zehn Millimeter erwartet.

Mehr als vier Millionen Menschen sind davon betroffen. In Nord- und Zentralchina werden auf rund 100 000 Quadratkilometer, über die zweifache Fläche der Schweiz, zwei Millionen Stück Vieh von der Dürre bedroht.

Experten sehen in der Dürreperiode die Vorboten einer globalen Wasserkrise, da Wasserverschwendung und Bodenerosion zu den Ursachen der Wasserknappheit in China gehörten.

Meistgesehen

Artboard 1