Minenunglück

Chiles Marine lüftet Geheimnis über Rettung der Bergleute

Die Bergungsarbeiten in Chile laufen auf Hochtouren

Die Bergungsarbeiten in Chile laufen auf Hochtouren

Chiles Marine hat am Samstag das Geheimnis um ihre Rettungskapsel für die unter Tage eingeschlossenen Bergleute gelüftet. Die Kapsel beziehungsweise der Metallkäfig soll den Plänen zufolge mit Atemluft versorgt und mit Kommunikationsmitteln, Licht und einer Videoüberwachung ausgerüstet werden.

Das erklärte Marinekommandeur Sergio Sandoval am Freitag (Ortszeit) im Sender Canal 24 Horas. Ausserdem solle eine Vorrichtung zum Angurten und zur Fixierung der Beine angebracht werden.

Schliesslich werde die Kapsel für den Fall, dass sie auf dem Weg aus 700 Metern Tiefe stecken bleibe zur Sicherheit so konzipiert, dass eine Umkehr möglich sei. Es wird erwartet, dass die Fahrt nach oben mindestens eine Stunde dauert.

Am Montag hatten die Bohrungen für einen Rettungsschacht begonnen, durch den die Arbeiter aus dem Stollen in 700 Meter Tiefe befreit werden sollen. Die Bohrungen werden nach Schätzungen von Experten bis zu vier Monate dauern. Die 33 Bergarbeiter sitzen seit dem 5. August in der Mine fest.

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