Chicos Ferien im Tierheim sind vorbei

Die Ferien sind vorbei. Sowohl die von Herrchen Guido Galli, der in Stockholm war, aber auch die seines Vierbeiners Chico, der in der Hunde- und Katzenpension Röti in Mumpf weilte.

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Freudensprünge und Schmuse-Einheiten

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Christine Fürst

Am Morgen weiss Chico noch nicht, dass er bald nach Hause kann. Spätestens aber, als sein Fell von der Betreuerin nochmals gebürstet wird und seine Augen und Ohren kontrolliert werden, weiss er, dass etwas passieren wird.

Chico geht wohl mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Denn die Hundedame Lussy, sein kleiner Ferienflirt, wird noch bis Ende Monat in der Tierpension Röti in Mumpf bleiben. Sie muss sich von ihrem Nachbarn Chico verabschieden. «Die beiden waren wirklich ein gutes Team», meint Karl Güntert, der Besitzer der Pension. Schulterzuckend sagt er weiter: «Jetzt muss sie sich halt einen anderen Kollegen suchen.»

«Vermisse Chico immer»

Chicos Herrchen, Guido Galli, kommt in den Empfangsraum der Pension. Am Donnerstagabend ist er von Stockholm zurückgekommen. «Ich vermisse Chico immer, wenn ich in den Ferien bin», so Guido Galli, «aber ich weiss, dass er hier in der Tierpension in guten Händen ist und dass es ihm wohl ist.»

Die Formalitäten müssen noch erledigt werden. Karl Güntert berichtet Guido Galli von Chicos Ferienwoche. Er erzählt, dass der blonde Terriermischling sogar ein Bad im Planschbecken genommen hat. Auch über den Ferienflirt mit seiner Nachbarin Lussy wird Guido Galli aufgeklärt.

Ausser sich vor Freude

Plötzlich kommt Chico angerannt, springt an seinem Herrchen hoch, beschnüffelt ihn und schleckt seine Hand ab. Chico ist ausser sich vor Freude. Er rennt zum Eingangstor und zurück. Chico verabschiedet sich von Karl Güntert und seiner Frau Sandra. Chico schmust, lässt sich kraulen und streicheln – und springt sogleich wieder zu Guido Galli. Jetzt hält Chico nichts mehr, er will nach Hause.

Das Tor öffnet sich. Chico rennt zielstrebig aufs Auto zu und springt in den Kofferraum. Zu Hause wartet ein Mittagessen auf ihn und am Nachmittag ein Spaziergang und – je nach Lust und Laune – ein Bad im Rhein.

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