Frauen in der Forschung

Chancengleichheit nicht erreicht in Forschung und Wissenschaft

Forscher messen den Widerstand der Schneedecke (Symbolbild)

Forscher messen den Widerstand der Schneedecke (Symbolbild)

Forschung und Wissenschaft sind nach wie vor Männerdomänen. Zwar steigt der Frauenanteil, aber Chancengleichheit ist weder in der Schweiz noch im übrigen Europa erreicht, stellt das Bundesamt für Statistik bei der Analyse der «She Figures 2009» fest.

Laut dieser Publikation der Europäischen Union weist die Schweiz zwar europaweit einen der höchsten Anteile von Personen mit Doktor-Titeln (der "Eintrittsskarte" für eine Wissenschaftskarriere) auf. Davon waren 2006 aber nur 39 Prozent Frauen; der europäische Schnitt lag bei 45 Prozent.

Stark vertreten sind Wissenschafterinnen in der Schweiz in den Bereichen Bildung und Landwirtschaft (hier stellen sie eine Zweitdrittels-Mehrheit der "Doktorierten"), schwach dagegen in den technischen und exakten Wissenschaften.

In der Forschung beläuft sich der Frauenanteil in der Schweiz auf 27 Prozent, in der EU auf 30 Prozent.

Obschon die Frauenpräsenz an den Hochschulen zunimmt, sinkt der Frauenanteil mit jeder Stufe der akademischen Karriereleiter. 2007 waren nur 22 Prozent des Forschungspersonals und knapp 15 Prozent der Professorenschaft an den Universitäten Frauen.

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