Baldegg

Bus fährt im Viertelstundentakt auf die Baldegg

Neue Gäste kommen an, doch Parkplätze hat es keine mehr.  (Bild: wal)

Baldegg-Bus

Neue Gäste kommen an, doch Parkplätze hat es keine mehr. (Bild: wal)

Bei schönem Wetter zieht die Baldegg Massen an. Das führt zu Konflikten, die der Stadtrat in den Griff kriegen will – unter anderem mit einem verdichteten ÖV-Fahrplan an den Sonntagen.

Das Naherholungsgebiet Baldegg ist beliebt. Die vorhandenen Parkplätze reichen deshalb an schönen Wochenenden oft nicht aus. Der massive Verkehr erschwert die Bewirtschaftung der Äcker und Wiesen, behindert den öffentlichen Verkehr und beeinträchtigt den Wald. Nach der Wiedereröffnung des umgebauten und sanierten Restaurants dürften sich die Probleme noch verschärfen.

Einwohnerrätin Karin Bächli hat deshab in einem Postulat, das der Stadtrat an der Einwohnerratssitzung vom 19. Mai beantworten und abschreiben will, ein Mobilitätskonzept für die Baldegg verlangt.

Der Stadtrat legt dem Einwohnerrat ein Bündel von Massnahmen vor, die schrittweise verwirklicht werden sollen. Die unterschiedlichen Verkehrsanliegen seien zu berücksichtigen und gleichzeitig sei dem Schutz des Waldes genügend Beachtung zu schenken, schreibt der Stadtrat. Während der Ausflugsspitzenzeiten soll eine geordnete Parkierung sichergestellt und das Angebot des öffentlichen Verkehrs optimal ausgeschöpft werden. Zudem soll die Bevölkerung mit geeigneter Information sensibilisiert werden.

Mit einem Verkehrsdienst vor Ort soll der Besucheransturm nach der Wiedereröffnung gemeistert werden. Die raschestmögliche Fahrplanverdichtung auf Viertelstundentakt in den Spitzenzeiten am Sonntag und entsprechende Kommunikation sollen den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr fördern.

Die Optimierung der Parkierung entlang der Baldeggstrasse und auf dem Parkplatz ermöglicht die Durchfahrt für den Bus und den landwirtschaftlichen Verkehr. Weitere Massnahmen sind, abhängig von der weiteren Entwicklung, geplant.

«Ich bin froh, dass der Bus nun im Viertelstundentakt auf die Baldegg fährt», sagt Einwohnerrätin Karin Bächli. Allerdings hätte sie sich vom Stadtrat «etwas mehr Mut gewünscht, was die Lenkungsmassnahmen für den Autoverkehr betrifft». Sie werde die Sache weiter verfolgen und einen Zwischenbericht verlangen. (Kel/mbo)

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