Buchs feiert 200 Jahre Eigenständigkeit

Unter dem Motto «Buchs hält Fest» war die Bevölkerung am Wochenende zu einer dreitägigen Zeitreise eingeladen. Von Marktfahrern, Bauersleuten und Kaminfegern.

Marcel Siegrist

Drei Tage grassierte im Dorf Buchs das Festfieber. Die Gemeinde feierte 200 Jahre Eigenständigkeit – und es wurde ein eigentliches Volksfest für Jung und Alt.

Dazu gehörte auch ein Musikprogramm, das kaum Wünsche offen liess: Konzerte von Los Chichos Perfidos, Swiss Boys, Riverstreet Jazzband oder Staufberg Musikanten. Musikalischer Höhepunkt war das begeisternde Konzert des Pepe Lienhard Orchesters am Samstagabend. Ein Open Air am Freitagabend lockte das jugendliche Publikum vor das alte Schulhaus.

Ein historischer Markt...

So richtig in der Vergangenheit schwelgen konnte man beim Besuch des grossen historischen Marktes unter dem Motto «Anno 1810» vor dem Gemeindesaal. Präsentiert wurden alte und fast vergessene Handwerke.

Rund 60 Händler gaben an ihren Ständen Einblick in das Schmieden, Backen, Flechten, Töpfern, Filzen, Buchbinden, Glasritzen oder Holzschnitzen. Kulinarisches «Anno 1810» wurde in der Festwirtschaft, der Kuchenbäckerei oder der Holzofenbäckerei serviert.

...und ein historischer Umzug

Höhepunkt des dreitägigen Buchser Festes war unbestritten der historische Umzug gestern Nachmittag. Farbenprächtig zog der Festzug mit nicht weniger als 41 «Nummern» durch die Buchser Strassen:

Bauersleute, die zur Feldarbeit ziehen, ein Treffen beim Sodbrunnen, Familien auf Sonntagsspaziergang, Auswanderer, die Forstverwaltung Suhr-Buchs-Aarau bei der Waldarbeit um 1900, die drei Bäcker von Buchs mit einem gemeinsamen Auftritt.

Marktfahrer, Musikgesellschaften, Kaminfeger, Sportvereine, Trachtengruppe...mehr als 40 Umzugsbilder konnten die zahlreichen Zuschauer entlang der Dorfstrassen bewundern.

Es war eindrücklich, die Geschichte der Eigenständigkeit von Buchs, von der Anfangszeit 1810 bis hin zum modernen Dorf der Neuzeit, mitzuerleben.

Meistgesehen

Artboard 1