Operativ konnte Bucher Industries trotz des Nachfragerückgangs im Schlussquartal zulegen. Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm um 7,3 Prozent auf 246,4 Mio. Fr. zu, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Finanzkrise und getrübte Aussichten machten aber ausserordentliche Wertminderungen auf den Goodwill der Kommunalfahrzeug- und Winterdienstsparte Bucher Municipal und das Hydraulikgeschäft Bucher Hydraulics notwendig.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich zudem von +10,6 Mio. auf -29,1 Mio. Franken. Grund sind neben Währungsverlusten auch eine Wertminderung auf die Beteiligung der Jetter AG. Die Dividende will Bucher gegenüber dem Vorjahr von 5.00 auf 4.50 Fr. pro Aktie kürzen.

Der Konzernumsatz nahm gemäss den bereits im Februar veröffentlichten Angaben um 13,4 Prozent auf 2,789 Mrd. Fr. zu. Der Auftragseingang stieg im Gesamtjahr zwar noch um 3,2 Prozent. Im vierten Quartal brach er jedoch abrupt ein.

Das Unternehmen reagierte mit dem Abbau von Temporärstellen, Gleit- und Überzeit sowie Ferien. Zudem wurde Kurzarbeit eingeführt. Auch einige Entlassungen konnten nicht vermieden werden, wie es hiess. Für 2009 stellt Bucher Industries einen Umsatz unter Vorjahr sowie ein tieferes Betriebs- und Konzernergebnis in Aussicht.