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Brugg: Auto rasiert zwei Inselbäume weg

Trostlos : Ein Automobilist hat auf der Aarauerstrasse die Bäume kurzerhand «wegrasiert». (HF)

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Trostlos : Ein Automobilist hat auf der Aarauerstrasse die Bäume kurzerhand «wegrasiert». (HF)

Ist der neue Brugger Strassenausbau verkehrstauglich?

Welch ein Anblick bot sich den Verkehrsteilnehmern und Passanten! Auf der Aarauerstrasse war exakt das passiert, was nicht allein Anwohnerinnen und Anwohner befürchtet haben: In den Abendstunden fuhr - gegenüber der Möbelfabrik Spicher - ein von Schinznach-Bad kommender Personenwagen mit Berner Nummer «auf» . . .

Das Auto fuhr nicht etwa auf ein Trottoir, sondern auf eine der neun frisch gebauten, erst vor wenigen Tag mit 22 rund fünf Meter hohen Hainbuchen bepflanzten Fahrbahninseln.

Wie kam es dazu?

Dabei hat der Wagen den gelb-schwarzen Biene-Maja-Pfosten sowie auch zwei der Bäume «wegrasiert». Dem Lenker ist nichts passiert; sein Auto ist hingegen schrottreif. Wie konnte es bloss zu diesem Unfall kommen? Natürlich kann man auch in diesem Fall lediglich mutmassen. Aber: Möglicherweise gründet der Unfall in einem neuen System nach dem auch die Brugger Aarauerstrasse sehr aufwändig umgebaut worden ist. Trotz der Strassenbeleuchtung sind nämlich die neuen, die Fahrbahn trennenden Inseln, im Dunkeln nur schwer und oft erst im letzten Moment zu erkennen.

Die Randpfosten sind nicht beleuchtet; reflektieren das Scheinwerferlicht - das aber erst spät. Besonders schlecht sichtbar ist auch die kleine Insel unmittelbar nach der SBB-Unterführung.

Die kürzlich aufwändig realisierte Sanierung der Brugger Aarauerstrasse wird sogar von erfahrenen Verkehrsteilnehmern kritisch betrachtet. In der Dunkelheit unsicher ist dieses auf Tempo 60
beschränkte Strassenstück insbesondere für ortsfremde Autofahrer oder für Eilige, die auf der breiten Strasse langsamere Fahrer überholen. (hf)

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