Zwischenfall

Bruchlandung eines Schweizer Flugzeugs in Paris – Bugrad bricht weg

Bereits der erste Zwischenfall. Erst vor eineinhalb Wochen nahm die Etihad Regional ihren Betrieb auf – hier beim Startschuss am 16. Januar 2014 am Flughafen Zürich.

Bereits der erste Zwischenfall. Erst vor eineinhalb Wochen nahm die Etihad Regional ihren Betrieb auf – hier beim Startschuss am 16. Januar 2014 am Flughafen Zürich.

Ein aus Leipzig kommende Saab 2000 der Schweizer Fluggesellschaft Darwin Airlines hat in Paris eine Bruchlandung hingelegt. Verletzt wurde nach Angaben des Flughafens Paris Charles de Gaulle von den 16 Passagieren und 3 Besatzungsmitgliedern niemand.

Weniger als eine Woche nach dem Jungfernflug ist die in der Schweiz ansässige Fluggesellschaft Etihad Regional von einem Zwischenfall betroffen. Eine aus Leipzig kommende Saab 2000 legte in Paris eine Bruchlandung hin.

Von den 16 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern wurde nach Angaben des Flughafens Paris Charles de Gaulle vom Dienstag aber niemand verletzt.

Bei der Landung um 07.40 Uhr brach bei der 50-plätzigen Saab 2000 das Bugrad weg. Der vordere Teil der Maschine schlug dann auf der Landebahn auf. Der Unfall hatte keine Auswirkungen auf den Flugverkehr.

Die Maschine wird von der Tessiner Darwin Airline betrieben. Am Markt tritt die 2003 gegründete Darwin seit kurzem als Etihad Regional auf. Dies, nachdem die Fluggesellschaft Etihad aus dem ölreichen arabischen Emirat Abu Dhabi angekündigt hatte, einen Drittel der Anteile zu übernehmen. Die Flotte von zehn Saab 2000 wird bis im Sommer aufgefrischt.

Etihad Regional soll Fluggäste aus europäischen Nebenmärkten auf das globale Streckennetz von Etihad bringen. Der Jungfernflug führte am 23. Januar von Genf nach Rom. Das Netz soll bis im Sommer von 15 auf 34 Destinationen erweitert werden. Nach Genf soll auch Zürich ein wichtiges Drehkreuz werden. Ab Juni will Etihad mit einem Airbus A330 täglich Zürich mit ihrem Hub in Abu Dhabi verbinden.

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