Fremde Federn

Brigitte Bardot will sich keine Affäre andichten lassen

Brigitte Bardot hat die Schnauze voll von Bürgermeister Patrick Balkany

Brigitte Bardot hat die Schnauze voll von Bürgermeister Patrick Balkany

Die französische Tierschützerin Brigitte Bardot ist über die Behauptung eines Bürgermeisters empört, er habe in den 60er Jahren eine Affäre mit ihr gehabt. Sie habe diese Behauptung schon im Januar einmal dementiert, liess sie über ihren Anwalt erklären.

Es reiche ihr jetzt langsam, dass Patrick Balkany aus dem schicken Pariser Vorort Levallois-Perret sich mit einem Techtelmechtel mit ihr brüste. Trotz ihres Dementis habe Balkany - ein langjähriger Freund von Frankreichs konservativem Staatschef Nicolas Sarkozy - es letztes Wochenende in einer Fernsehsendung wieder gesagt.

Beim nächsten Mal werde sie ihn auf Schadenersatz verklagen, drohte die 75-Jährige, die seit Jahren zurückgezogen in Saint-Tropez am Mittelmeer lebt.

Balkany sagte der Nachrichtenagentur AFP, er finde Bardots Erklärung "sehr traurig". Sie selbst habe 2004 bei einer Veranstaltung erzählt, "was damals passiert ist, als ich 18 war". Der konservative Politiker schrieb über die angebliche Affäre auch in seinem Buch, das im Januar erschien. Bardots Anwalt zufolge traf sie Balkany im Jahr 2004 aber zum ersten Mal.

Die Französin war in jungen Jahren mit Filmen wie "...und ewig lockt das Weib" und "Die Verachtung" sowie durch ihr schillerndes Privatleben weltweit berühmt geworden. Noch vor ihrem 40. Geburtstag hängte sie ihre Karriere aber an den Nagel und widmete sich fortan dem Tierschutz. Zuletzt forderte sie unter anderem ein Verbot von Pferdemetzgereien und einen europaweiten vegetarischen Tag. Darüber hinaus machte sie mehrfach mit rassistischen Äusserungen über Muslime von sich reden.

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