Aargau
Brände, Einbrüche, Streitereien

14 Brände, 13 Einbrüche und 19 Streitereien oder Schlägereien – Polizei und Feuerwehren hatten über das Wochenende viel zu tun.

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Toni Widmer

Gleich zweimal ausgerückt ist über das Wochenende die Feuerwehr Sarmenstorf. Am 1. August wurde eine Hecke durch einen Feuerwerkskörper in Brand gesetzt, am 2. August brannte kurz vor 14 Uhr im Keller einer Liegenschaft an der Bahnhofstrasse eine Waschmaschine. Dabei wurde auch die Regionalfeuerwehr Oberes Seetal zur Unterstützung aufgeboten.

Feuerwerk entzündet Hecken

Am Nationalfeiertag waren im Aargau 13 kleinere Brände zu verzeichnen. Wie in Sarmenstorf brannten dabei auch in Muri, Niederlenz, Zofingen, Berikon, Villmergen und Muhen Hecken oder Sträucher, in die glühende Feuerwerkskörper gefallen waren.

In Dürrenäsch hingegen brannten zwei Autos aus. Sie waren auf einem Stoppelfeld parkiert, welches als offizieller Parkplatz für die Bundesfeier diente. Unter einem Fahrzeug hatte sich durch die vom Auspuffbereich abstrahlende Hitze Stroh entzündet, worauf das Auto in Brand geriet. Die Flammen griffen dabei auf ein zweites, daneben parkiertes Fahrzeug über.

Brand nach Autorennen

Ein weiteres Auto brannte in Muri aus. Jugendliche haten auf einem Feld mit ausgedienten Pw Rennen veranstaltet. Dabei überhitzte sich einer der Motoren und fing Feuer. Wieweit die Rennen legal waren, wird von der Kantonspolizei noch abgeklärt.

Ebenfalls wegen eines Autobrands ausrücken musste die Feuerwehr Aarau am frühen Sonntagmorgen. An der Kyburgerstrasse hatte aus bisher noch nicht geklärten Umständen ein Pw Feuer gefangen. Und wie fast an jedem Nationalfeiertag wurden auch dieses Jahr Feuerwerkskörper als Sprengmittel eingesetzt: In Fislisbach wurden zwei Briefkästen und in Gränichen ein Warenautomat gesprengt.

Arbeit für die Polizei gab es auch wegen verschiedener Einbrüche. 13 waren es in der Nacht vom 1. auf den 2. August im ganzen Kantonsgebiet. Betroffen waren dabei mehrere Firmen, Läden und Wohnungen.

Und schliesslich wurde auch gestritten. 19 Einsätze mussten Kantons- und Kommunalpolizeien wegen Streitereien, Pöbeleien und kleineren Schlägereien leisten. Die Beteiligten standen dabei zumeist unter starkem Alkoholeinfluss.