Brady Dougan: «Finanzieller Erfolg allein genügt nicht»

An der seit 10:30 Uhr laufenden Generalversammlung der Credit Suisse beginnt gerade Brady Dougan seine Rede.

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Live: Die Aktionäre der Credit Suisse äussern sich zu Brady Dougans Boni

Live: Die Aktionäre der Credit Suisse äussern sich zu Brady Dougans Boni

Brady Dougan spricht seit 11:25 Uhr zur aktuellen Aufstellung der Grossbank in der Branche. Er bezeichnet sie als sehr gut, dank einem frühzeitigen Abbau von Risiken im Subprime-Markt.

Hans-Ulrich Schlüer: «Mehr Ruhe und Diplomatie und weniger Opportunismus»

VR-Präsident Hans-Ulrich Schlüer setzt sich für ein auf deklarierte Gelder ausgerichtetes Geschäftsmodell ein und stellt sich gleichzeitig gegen die Aufhebung der Unterscheidung von Steuerhinterziehung- und Betrug. Zur Rettung der Unterscheidung schlägt Hans-Ulrich Doerig eine einmalige Abgeltungssteuer sowie Zinsausgleichssteuern für Gelder aus Europa vor. Weiter bedankt er sich bei den Behörden, die sich «zum Glück zunehmend mit der Problematik befassen». Doerig unterstütz denn auch bilaterale Bemühungen auf politischer Ebene und bezeichnet Doppelbesteuerungsabkommen als «die beste Lösung». Erstmals etwas laut wird es im Publikum, als Doerig für mehr «Stille und Diplomatie und weniger Opportunismus» plädiert.

Immer wieder lobt Doerig das «konservative Risikomanagement» der Bank, das sie in guten Zeiten zwar viel Geld gekostet, sich in der Krise aber ausbezahlt habe.

Kritiker richteten ihre Augen zu sehr auf die Grösse der Bilanz. Viel entscheidender sei deren Zusammensetzung, so der VR-Präsident.

In seiner Rede kritisiert VR-Präsident Hans-Ulrich Doerig die Idee einer Aufspaltung der Grossbank und spricht von einem möglichen «Eigengoal». Erst das Investmentbanking hievte die Bank auf die «Weltkarte des Finanzsektors».

Die vollständige Rede von Hans-Ulrich Doerig finden sie hier.

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