Ölpest

BP: Operation «Top Kill» verläuft «grundsätzlich nach Plan»

Ölpest breitet sich aus

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Der Kampf gegen das Öl im Golf von Mexiko mit Schlammbeschuss verläuft laut BP «grundsätzlich nach Plan». Es werde aber noch 24 bis 48 Stunden dauern, bis Klarheit herrsche, ob die von Fachleuten «Top Kill» genannte Aktion ein Erfolg sei.

"Wir machen damit weiter, solange wir denken, dass es erfolgreich sein kann", sagte BP-Manager Doug Suttles vor der Presse. Er appellierte an die Öffentlichkeit, geduldig zu sein. Es handele sich um eine komplizierte Operation.

Suttles betonte, es sei nicht ungewöhnlich, dass das Einpumpen des Schlamms in die Ölquelle immer wieder unterbrochen werde. "Es gibt Perioden in den wir pumpen, es gibt Perioden, in denen wir beobachten", erläuterte er.

Zwischendurch würden überdies spezielle Materialien in das Sicherheitsventil über dem Bohrloch geleitet, damit nicht zu viel Schlamm nach oben entweiche.

BP hatte vor rund zwei Tagen begonnen, grosse Mengen Schlamm dem Öl entgegenzupumpen, um die Quelle so zu blockieren. Anschliessend soll sie mit Zement versiegelt werden. BP betont, im Falle eines Fehlschlages noch weitere Möglichkeiten zu haben, das Öl zu stoppen.

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