Blobb
«Blobb»: Startrampe zum Flug in den See

Adrian und Eric Baumann aus Dietwil bringen mit «Blobb» eine neue Sommerattraktion in die Schweiz. Mit ihrem vier mal zwölf Meter grossen Luftkissen «spickten» sie mutige Wasserspringer in den Zugersee.

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«Blobb»
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Kissen2 Abgehoben: Aus 7 Metern Höhe springen zwei Helfer auf den hinteren Teil von «Blobb» (1+2), das Luftkissen katapultiert den vorn sitzenden Springer danach in die Luft (3+4). (Meindert de Jong)
Kissen3 Abgehoben: Aus 7 Metern Höhe springen zwei Helfer auf den hinteren Teil von «Blobb» (1+2), das Luftkissen katapultiert den vorn sitzenden Springer danach in die Luft (3+4). (Meindert de Jong)
Kissen4 Abgehoben: Aus 7 Metern Höhe springen zwei Helfer auf den hinteren Teil von «Blobb» (1+2), das Luftkissen katapultiert den vorn sitzenden Springer danach in die Luft (3+4). (Meindert de Jong)

«Blobb»

Aargauer Zeitung

Fabian Hägler

Vor einem Jahr liessen sich die Dietwiler Zwillinge und ihre Feunde bei Mühlau mit einem Katapult in die Reuss schleudern, diesen Sommer haben Adrian und Eric Baumann (30) ein neues Spielgerät entdeckt.

«Blobb» ist ein 48 Quadratmeter grosses, schwimmendes Luftkissen, das am «Boardstock»-Event in Zug zum ersten Mal im Einsatz stand. «Von einem sieben Meter hohen Turm springen zwei Helfer aufs hintere Ende des Kissens, der Springer sitzt vorn und wird dadurch in die Luft ‹gespickt›», erklärt Adrian Baumann das Prinzip.

600 Leute flogen in den Zugersee

Bei der Premiere vor gut einer Woche am Zugersee zeigte sich: «Blobben» ist auch in der Schweiz sehr beliebt. «Wir haben 600 Leute abgeschossen, zeitweise gab es Wartezeiten von über einer Stunde», sagt Adrian Baumann. 16 Helfer standen im Einsatz, die Vorbereitungen und die Installation des «Blobb» allein dauerten einen Tag.

Sieht man die Bilder und Videos auf Youtube, scheint das Sommervergnügen nicht ungefährlich. Baumann beruhigt aber: «Wir rüsten die Springer mit Helm und Schwimmweste aus und instruieren sie genau.»

Kissen wird in der Schweiz hergestellt

Ursprünglich kommt «Blobb» aus den USA, das Luftkissen der beiden Freiämter ist allerdings «made in Switzerland». Adrian Baumann erklärt: «Der Preis beim Hersteller aus Amerika war uns zu hoch, darum haben wir das Kissen bei derselben Firma fertigen lassen, die unsere Luftkissen für die Paintballfarm in Dietwil wartet und repariert.»

Wann und wo «Blobb» zum nächsten Mal im Einsatz steht, wissen die zwei Baumann-Brüder heute noch nicht.