Polizei

Bissiger Polizeihund nicht länger Diensthund bei Polizei

Zürcher Polizeihund (Symbolbild)

Zürcher Polizeihund (Symbolbild)

Der Polizeihund, der vor einer Woche in Auslikon ZH eine 48-jährige Frau ohne erkennbaren Anlass in den Arm gebissen hat, wird nicht mehr als Diensthund bei der Stadtpolizei Zürich eingesetzt. Was mit dem Hund weiter geschieht, ist noch offen.

Der Schäferhund werde nicht mehr als Diensthund eingesetzt, sagte René Ruf, Mediensprecher der Zürcher Stadtpolizei, zu einem Bericht von "Radio Zürichsee". Der Vorfall vom vergangenen Montag sei als gravierend eingestuft worden.

Ob der Hund eingeschläfert werden müsse, werde nach dem Wesenstest durch das Veterinäramt und nach Abschluss der Untersuchungen durch die Kantonspolizei entschieden, sagte Ruf. Es könnten auch Massnahmen wie Leinen- oder Maulkorbzwang angeordnet werden.

Der Hund gehört einem Diensthundeführer der Stadtpolizei. Am vergangenen Montag wollte dieser in seiner Freizeit mit seinem Vierbeiner am Pfäffikersee ein Lauftraining absolvieren. Dabei hatte er den Hund mit einer speziellen Vorrichtung mittels Leine am Bauchgurt befestigt.

Als er auf einem Feldweg an einer Frau vorbeirannte, sprang der Hund diese plötzlich an und biss sie in den linken Arm. Obwohl der Polizist sofort intervenierte, wurde die Spaziergängerin verletzt.

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