Peru

Bislang 600 festsitzende Touristen aus Inka-Stadt in Peru evakuiert

Touristen auf dem Weg zu einem Helikopter

Touristen auf dem Weg zu einem Helikopter

Über eine Luftbrücke hat die peruanische Armee hunderte gestrandete Touristen aus der alten Inka-Stadt Machu Picchu gerettet. Etwa 600 Personen seien an Bord von peruanischen Helikoptern in Sicherheit gebracht worden, sagte Ministerpräsident Javier Velasquez.

Allerdings sässen weiterhin rund 1500 Touristen, darunter auch Schweizer, in der Inka-Stadt fest. Hunderte weitere sollen zudem in dem nahegelegenen Ort Aguas Calientes festsitzen.

Velasquez wies Vorwürfe zurück, die Regierung kümmere sich in erster Linie um die ausländischen Touristen. Zunächst würden Ältere, Kinder und Kranke in Sicherheit gebracht, sagte er.

Der Regierungschef dementierte zudem Berichte chilenischer Besucher, nach denen einige US-Touristen Bestechungsgelder gezahlt hätten, damit sie gemeinsam mit Kindern und Alten ausgeflogen werden.

Nach heftigen Regenfällen und Erdrutschen ist der Ort Aguas Calientes in der Nähe der berühmten Ruinenstadt Machu Picchu unzugänglich.

Die einzige Bahnverbindung ist blockiert, der Inka-Wanderpfad ist nach dem Tod einer 23-jährigen Argentinierin und eines peruanischen Führers seit Montag gesperrt. Insgesamt kamen sieben Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen ums Leben. Die Regierung erklärte den Notstand über das Gebiet.

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