Jugendfest Brugg
Bis zum Schluss ein zauberhaftes Fest

Nach dem Abschluss des Brugger Jugendfestes beginnt bereits die Vorfreude aufs nächste Fest.

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Feuerwerk am Jugendfest Brugg

Feuerwerk am Jugendfest Brugg

Aargauer Zeitung

Louis Probst

«Petrus ist ein Brugger», freute sich Stadtammann Rolf Alder beim Behördenzobig, einem der traditionellen Elemente des Brugger Jugendfestes. «Ich habe das heute zwar mindestens schon dreimal gesagt.»

Das Jugendfest, so der Stadtammann in seiner launigen Ansprache an die Gäste, bilde eine wichtige Zäsur: «Das Brugger Jahr endet mit dem Jugendfest. Denn für mindestens fünf Wochen hören jetzt in Brugg jegliche Aktivitäten auf - abgesehen natürlich von ‹Sf bi de Lüt› und dem Elefantenapéro des Circus Knie. Die ersten Schüsse des Wahlkampfes sind verhallt. Alle Wahlleiter sind zur Erkenntnis gelangt, dass jetzt in Brugg auch politisch gar nichts mehr läuft. Die politischen Positionen bleiben fixiert.» Ganz so sicher schien sich der Stadtammann allerdings auch wieder nicht zu sein. Jedenfalls wollte er nicht ausschliessen, dass allenfalls doch noch ein Wahl-Flugblättchen durchs Städtchen flattern könnte.

Ein Fest der vielen Höhepunkte

In seiner Ansprache kam der Stadtammann aber auch auf die sozusagen metaphysische Ebene des Jugendfestes zu sprechen. «Was ist es denn, was den Zauber des Rutenzuges ausmacht?», fragte er und gab die Antwort gleich selber, indem er die vielen Höhepunkte des Jugendfestes aufzählte.

Und während sich die Gäste des Stadtrates in der Militärhalle am obligaten kalten Schüblig delektierten, nahm draussen das Jugendfest seinen Lauf. Bis nach dem Verglühen des letzten Fünkchens des prächtigen Feuerwerks die Trommelwirbel der Tambouren einsetzten und die Schülerinnen und Schüler sich mit ihren prächtigen Laternen aufmachten zum Heimzug durch die dunkle Altstadt zur Abdankung im Freudenstein.

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