Simbabwe

Bis zu 70 Tote bei Grubenunglück in Simbabwe befürchtet

Minenarbeiter an einer der Eingänge, die überflutet wurden und offenbar dutzende illegal arbeitende Goldschürfer das Leben gekostet hat.

Minenarbeiter an einer der Eingänge, die überflutet wurden und offenbar dutzende illegal arbeitende Goldschürfer das Leben gekostet hat.

Bei einer Flutkatastrophe in einer Goldmine in Simbabwe sind offenbar mehrere dutzend Menschen ums Leben gekommen. 60 bis 70 Goldschürfer seien ohne Genehmigung unter Tage gewesen, als zwei stillgelegten Schächte überschwemmt worden seien.

Dies erklärte am Freitag der Minister für Lokalverwaltung, July Moyo. Die Rettungsmannschaften arbeiteten mit Hochdruck daran, das Wasser abzupumpen und die Vermissten zu finden. Hoffnung auf Überlebende besteht aber kaum noch, da sich das Unglück bereits in der Nacht zum Mittwoch ereignet hatte.

Die beiden Schächte der etwa 145 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Harare gelegenen Goldmine sind offiziell stillgelegt. Die verschütteten Arbeiter waren nach Angaben der Regierung illegal dort eingedrungen. Minister Moyo rief die Bevölkerung zu Spenden auf, um die Bergungsarbeiten sowie die Familien der Opfer zu unterstützen.

Simbabwe ist reich an Bodenschätzen wie Gold, Platin, Kupfer und Diamanten. Das Land im Süden Afrikas steckt aber seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise.

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