«Ich bin sehr froh und glücklich über das Unentschieden gegen Sion. Die Abwehr war sehr stabil und hat dem Walliser Ansturm gut standgehalten. Die Mannschaft hat gekämpft» gibt sich der Sportchef des FC Aarau, Fritz Hächler, zufrieden. Er lobte insbesondere die beiden Neuzuzüge Martin Stoll und Michele Polverino, die gezeigt hätten, dass sie die Mannschaft verstärken. «Sion hat denselben Fehler gemacht wie wir gegen Bellinzona. Die gingen von Beginn weg Vollgas. Am Schluss hats dann nicht mehr gereicht.» so Hächler weiter.

Pavlovic-Deal geplatzt

Am Sonntag hätte Maribor-Star Zoran Pavlovic beim FC Aarau einen Zweijahresvertrag unterschreiben sollen. Unklar ist, weshalb der 33-jährige Mittelfeldspieler, der im Hinspiel in der Cham- pions-League-Qualifikation gegen den FC Zürich brilliert hatte, nicht zur Vertragsunterzeichnung erschienen ist. FCA-Sportchef Fritz Hächler beteuert, dass ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegen habe. Pavlovic´ Berater Oliver Nägele indes behauptet, Hächler habe den Deal platzen lassen. «Hächler wollte die mündlich abgemachten Zahlen nicht schriftlich bestätigen.» Offenbar habe nach Aaraus 1:1 in Sion bei Hächler ein Sinneswandel stattgefunden, so Nägele.

Der zurzeit einzige Stürmer Patrick Bengondo, der im Toubillon in der 67. Minute wegen einer Zerrung aus dem Spiel musste, wird wohl am nächsten Sonntag beim Heimspiel gegen Xamax wieder auflaufen können.

«Wir werden bis in spätestens zehn Tagen zwei neue Spieler verpflichten», so Hächler gegenüber a-z.ch/news, «soviel Zeit haben wir uns gegeben». Wer diese sein werden, darüber wird derweil spekuliert. Francis Kioyo wird noch bis Ende dieser Woche getestet. Der 30-jährige, eingebürgerte Deutsche mit Bundesliga-Erfahrung weilt bereits seit letzter Woche in Aarau. Zu Saidu Alade Adeshina vom FC Sion sagt Hächler nur: «Das ist nicht bestätigt.» (aen/fsc)