"Leider ist der Schüler gestorben", sagte der örtliche Polizeischef Scott Anderson. Der Schütze sei anschliessend von Sicherheitskräften getötet worden.

Die ersten Schüsse auf dem Schulgelände wurden gegen 08.00 Uhr (Ortszeit) abgegeben. Rund 60 Sicherheitskräfte und fast 20 Rettungskräfte eilten daraufhin laut einem lokalen TV-Sender zu der Schule.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die Schüler mit erhobenen Händen unter den Augen der Polizisten das Gebäude verliessen. Nach einer Stunde erklärte die Polizei, die Lage sei unter Kontrolle.

In den vergangenen Wochen gab es im früheren "Wilden Westen" der USA eine ganze Serie von Schiessereien: Am 23. Mai hatte der Sohn eines Hollywood-Regisseurs auf einem Uni-Campus im kalifornischen Santa Barbara sechs Menschen getötet und sich schliesslich selbst erschossen.

Am 5. Juni tötete ein Bewaffneter auf einem College-Campus in Seattle einen Menschen und verletzte zwei weitere. Am Sonntag erschoss ein Paar mit mutmasslichen Verbindungen zu einer Anti-Regierungs-Miliz in einem Restaurant in Las Vegas zwei Polizisten, einen Zivilisten und dann sich selbst.