Soldat
Beschuss führt zu Strafuntersuchung

Der Zwischenfall in Frauenfeld hat ein Nachspiel. Die Militärjustiz eröffnet jetzt ein Strafverfahren.

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Soldat gerät unter Beschuss

Soldat gerät unter Beschuss

Unfall mit Nachspiel: Anfangs Juni beschoss in Frauenfeld eine Batterie Panzerhaubitzen einen WK-Soldaten. Dieser war in den Zielhang geschickt worden, um einen Jogger wegzuweisen (Ausgabe von gestern).

Eine Sprecherin der Militärjustiz bestätigte gestern, dass das Oberauditorat den Fall nun an einen militärischen Untersuchungsrichter weitergeleitet habe. Dieser wird eine Strafuntersuchung eröffnen.

Damit ist klar: Der Vorfall wird ein juristisches Nachspiel haben. Der Militärjustiz war der Fall nicht bekannt, bis diese Zeitung sie dem Unfall konfrontierte.

Vorher hatte es der zuständige Kommandant der WK-Einheit unterlassen, von der Justiz eine vorläufige Beweisaufnahme anzufordern. Dies, obwohl Offiziere den Soldaten im WK garantiert hatten, dass der Unfall untersucht würde. (btu)

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