Sobald das Wetter es zulasse, werde die Galerie dann definitiv repariert, sagte Esther Widmer, Informationsbeauftrage vom Bundesamt für Strassen (ASTRA), gegenüber der Nachrichtenagentur SDA auf Anfrage. Dies werde wohl erst im Frühling der Fall sein.

Widmer betonte, dass auch mit der provisorischen Hilfskonstruktion die Sicherheit gewährleistet sei. Dabei handelt es sich um Stahlwannen, die bei den Schadenstellen angebracht wurden.

Am Montag um 15 Uhr hatten sich fünf Kubikmeter Fels 150 Meter oberhalb der Axenstrasse gelöst. Die Steine durchschlugen südlich des Ölbergtunnels das Galeriedach. Personen oder Autos kamen nicht zu Schaden. Seither war die Axenstrasse für den Verkehr gesperrt.

Die Axenstrasse gehört zum Nationalstrassennetz und ist ein Zubringer zur Gotthardautobahn. Sie wird täglich im Schnitt von 12 000 bis 13 000 Fahrzeugen befahren.

An der Axenstrasse kommt es immer wieder zu Gesteinsabbrüchen. Im letzten Sommer musste bei Sisikon ein Felspfeiler gesprengt werden, der abzustürzen drohte. Bereits 2003 durchschlug ein Felsbrocken die Ölberggalerie.

Besseren Schutz bieten sollen in Zukunft zwei Tunnels. Der Sisikoner Tunnel soll von 2011 bis 2017 erstellt werden, der Morschacher Tunnel von 2018 bis 22015. Der Bundesrat hatte das Projekt kürzlich genehmigt. Die Kosten werden auf 750 Millionen Franken veranschlagt.