Die Sportart ist eine Mischung aus Fussball und «Zorbing». Während beim «Zorbing» der ganze Körper in der Blase verschwindet und es nur um die Fortbewegung geht, bleiben die Beine beim «Bubble Football» frei.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Fussball ist im «Bubble Football» Körper- bzw. Blasenkontakt jedoch erwünscht und kaum vermeidbar. Weil das Rempeln so viel Spass macht, tritt das Toreschiessen manchmal sogar etwas in den Hintergrund.

Landesmeisterschaft

Im fussballverrückten Deutschland wurde bereits ein Bubble Football Verband gegründet und Ende letzten Jahres wurde die erste Landesmeisterschaft mit über 100 Teilnehmern ausgetragen. «Anrempeln und Umhauen sind erlaubt und erwünscht», erklärt Gründungsmitglied Lena Burggraf gegenüber der «Frankfurter Neuen Presse». Ansonsten sind die Regeln ähnlich wie im normalen Fussball.

Auch Amerika entdeckt den Blasenfussball, der dort «Bubble Soccer» heisst. In immer mehr Städten finden Turniere statt. «Könnte dieser blas-tastische Sport das beste Spiel überhaupt sein?» fragte die «Huffington Post» unlängst. In Japan, wo verrückte Sportarten Tradition haben, kennt man die Funsportart schon länger.

Die Heimat des «Bubble Football» liegt in Skandinavien, wo vor zwei Jahren die erste Partie am Fernsehen gezeigt wurde. Seither schlüpfen immer mehr Spieler in die Blase. In der Schweiz steckt der Sport noch in den Kinderschuhen. (cze)

(Quelle: Youtube/Bubble Soccer Scotland)

Bubble Football