In der Stadtverwaltung Olten sind intensive Vorbereitungen auf allfällige starke Auswirkungen der Pandemie H1N1 angelaufen. Dabei geht es in der städtischen Arbeitsgruppe «Pandemie» einerseits darum zu definieren, welche Dienstleistungen - etwa in den Bereichen Publikumsdienste, Sicherheit, Entsorgung etc. - der Bevölkerung auch während einer starken Grippewelle angeboten werden müssen. Damit dies möglich ist, wurden für das städtische Personal die nötigen schützenden Hilfsmittel wie Hygienemasken und Handschuhe bestellt. Ab sofort wurden dem städtischen Personal auch Verhaltensregeln vorgeschrieben, welche einer Verbreitung des Grippevirus vorbeugen. So wurde unter anderem festgelegt, dass zur Begrüssung derzeit nicht die Hände geschüttelt werden sollen. Weitergehende Massnahmen wie beispielsweise die Schliessung einzelner Angebote bzw. Abteilungen werden in regelmässigen Lagebeurteilungen geprüft.

Informationen wurden zu Schulbeginn gestern Montag via Schulleitungen auch an Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern in neun Sprachen zugestellt; desgleichen bei Kindergärten und -tagesstätten. Die städtischen Schulen gehen bei ihren Vorkehrungen gemäss kantonalen Empfehlungen und Schularzt vor. (sko)