Brugg
Baueingabe für den FH-Campus bereit

Das Projekt FachhochschulCampus Brugg-Windisch geht in die nächste Runde: Die Auflagefrist für den Gestaltungsplan endet heute, die Baueingabe für das neue Fachhochschulgebäude steht bevor.

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FachhochschulCampus Brugg-Windisch

FachhochschulCampus Brugg-Windisch

Aargauer Zeitung

Michael Spillmann

Nicht von ungefähr sprach Bildungsdirektor Alex Hürzeler unlängst von der «Frucht jahrelanger Arbeit» und einem äusserst wichtigen Meilenstein. Und dieser Meilenstein - die Baueingabe für das neue Fachhochschulgebäude auf dem Markthallenareal - rückt immer näher. «Die Eingabe ist auf Ende Juni geplant», bestätigt Kurt Schneider, Leiter der Abteilung Bau und Planung der Gemeinde Windisch.

Doch der Reihe nach: Heute läuft die Auflagefrist des überarbeiteten Gestaltungsplans «FH Markthalle» ab. Dieser Planungsbericht bildet die «Richtschnur» für das Kerngebiet des künftigen Campus auf den Baufeldern B und C.

Dort will die HRS Real Estate AG (Zürich) bis 2011 das Projekt «Salamander» - zu dem auch das neue Fachhochschulgebäude gehört - erstellen. «Bis jetzt sind keine Einsprachen gegen den Gestaltungsplan eingegangen», sagt Kurt Schneider. Mit der Baueingabe steht nun die nächste Hürde an.

«Gestaltung und Nutzung»

Der auf dem Entwicklungsrichtplan Vision Mitte basierende Gestaltungsplan «FH Markthalle» wurde im Juli 2008 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert (die AZ berichtete). Federführend war dabei die Brugger Metron Raumentwicklung AG im Auftrag des Generalunternehmers, der HRS Real Estate AG.

Ziel des Berichts ist gemäss dem Zweckparagrafen, «die Rahmenbedingungen für eine attraktive, zweckmässige und wirtschaftliche Nutzung, Bebauung, Erschliessung und Freiraumgestaltung des Areals als überregionales Bildungs-, Kultur- und Dienstleistungszentrum» festzulegen. Kurz gesagt: Der Bericht macht Aussagen zur Gestaltung der künftigen Bauten und ihrer Umgebung sowie zur verkehrstechnischen Erschliessung und zu Umweltfragen.

Quartierverein stellte Begehren

Der Kanton unterzog den ursprünglichen Gestaltungsplan einer Vorprüfung, anschliessend lief ein öffentliches Mitwirkungverfahren an. Hier war es dann einzig der vom Grossprojekt Fachhochschul-Campus tangierte Quartierverein Klos-terzelg-Reutenen, der sich schriftlich mit diversen Begehren an die Gemeinde wandte. Diese betrafen in erster Linie Vorbehalte bezüglich der verkehrstechnischen Erschliessung.

Die Folge waren kleinere Anpassungen im Gestaltungsplan. Der Gemeinderat selber erliess zudem marginale Änderungen an den Baulinien im Bereich «Campus-Treppe», die dereinst das Bindeglied zwischen neuen und «alten» FH-Gebäuden bilden.