Schlieren
Baubeginn für «Gartenstadt»

Im nächsten Monat fällt der Startschuss: Auf der Geissweid beim Bahnhof Schlieren wird mit einer Grossüberbauung begonnen. Die ersten von 154 Wohnungen stehen bereits zum Verkauf, bezugsbereit sind sie im Dezember 2010.

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Bachstrasse Schlieren

Bachstrasse Schlieren

Limmattaler Zeitung

Die Überbauung der Geissweid, der letzten grossen freien Fläche im Schlieremer Stadtzentrum, konkretisiert sich: Die Alfred Müller AG beginnt im September mit dem Bau der ersten Etappe der Siedlung «Gartenstadt» im Gebiet zwischen Goldschlägi-, Güter-, Bach- und Badenerstrasse. Erstellt werden zunächst zwei Häuser mit je 14 Eigentumswohnungen mit 21⁄2 bis 51⁄2 Zimmern; die Wohnungen sollen im Dezember 2010 bezugsbereit sein, der Verkauf hat begonnen.

Doch diese erste Bauetappe ist lediglich der Beginn: Entstehen wird ein Quartier mit insgesamt 154 Miet- und Eigentumswohnungen, verteilt auf neun Wohnhäuser, die, wie im Communiqué zum Verkaufsstart festgehalten wird, «in eine grüne, weitläufige Parklandschaft mit Spielwiese und lauschigen Gartenzimmern eingebettet» sind. Kennzeichnend für die Wohnungen sind neben einer kontrollierten Wohnungslüftung auch die Raumhöhe, die 2,5 Meter beträgt.

Im Sinne von «Schlieren West»

Die «Gartenstadt» entspricht in ihrer Bauweise den Anforderungen des für das Gebiet geltenden Gestaltungsplans Schlieren West. Der Perimeter des gesamten Gestaltungsplans umfasst eine Fläche von insgesamt 18 Hektaren: den Bereich zwischen den Bahngleisen und der Badenerstrasse vom Bahnhof Schlieren bis an die Grenze zur Stadt Dietikon. Das Schlieremer Parlament hatte dem Gestaltungsplan Ende März dieses Jahres mit grossem Mehr zugestimmt. (mke)