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BASF hält an Kaisten fest

Im BASF-Werk Kaisten werden Stabilisatoren für Kunststoffe und Schmiermittel hergestellt. Bei einem Rundgang erhielten die Kaister Behörden einen kleinen Eindruck über die voll automatisierten Herstellungsprozesse.

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Susanne Hörth

«Wir wollen unser Werk nicht nur abstrakt vorstellen, wir wollen für Sie auch unsere Tore öffnen. Sie davon überzeugen, dass der Standort Kaisten eine gute Zukunft haben wird», sagte Wolfgang Bächle. Die Werkleitung der BASF Kaisten AG hatte den Kaister Gemeinderat sowie Ehrenbürger Hermann Senn und alt Gemeindeschreiber Georg Winter am Dienstagmorgen zu einem Rundgang durch das imposante Kaister Werk eingeladen.

Bächles Verweis auf die positive Zukunft hat seinen Grund. Über dem Himmel der BASF Kaisten AG haben sich im letzten Jahr teilweise dunkle Wolken gezeigt. Nicht gefüllte Auftragsbücher haben letztlich zu einer viermonatigen Kurzarbeit geführt. Dazu kam, dass die Ciba im April 2009 in die BASF integriert wurde. Eine für alle, inklusive der Dorfbevölkerung, beunruhigende Situation.

Durststrecke 2009 überwunden

Im Mai dieses Jahres konnte die Werkleitung die Bevölkerung an einem Infoabend davon überzeugen, dass die Durststrecke 2009 überwunden sei. Das Kaister Werk ist heute zu 100 Prozent ausgelastet. An jenem Infoabend wie auch am Treffen mit den Kaister Behörden vom Dienstagmorgen legte die Werkleitung ein klares Bekenntnis zum Standort Kaisten ab.

Beim Werkrundgang bekamen die Gäste einen kleinen Eindruck dessen, was in den riesigen, voll automatisierten Fabrikationshallen hergestellt, verpackt, gelagert und für den Transport vorbereitet wird. Immer wieder hob Werkleiter Wolfgang Bächle die einem sehr hohen Standard entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen hervor. Auffallend beim Rundgang war, wie wenig Mitarbeiter in den einzelnen Hallen anzutreffen waren. Arbeiten im Werk doch insgesamt 250 Personen. In der BASF Kaisten AG wird rund um die Uhr gearbeitet. Entsprechend verteilt sich die Zahl der Mitarbeiter auf die einzelnen Schichten.

BASF verfügt über eigene Feuerwehr

Die BASF verfügt beim Standort Kaisten über eine eigene Betriebsfeuerwehr. Unter Kommandant Peter Holmer sind 67 Mitarbeiter in dieser Milizfeuerwehr eingeteilt. Sie können auf eine moderne Ausrüstung sowie einen adäquaten Fuhrpark zugreifen.

Zum Schluss der Führung zeigte Roland Amsler der Gruppe die ARA Kaisten, Partner der 2005 in Betrieb genommenen Anlage sind drei Abwasserverbände mit insgesamt zwölf Gemeinden sowie die BASF Kaisten AG. 2009 wurden in der ARA Kaisten 3,75 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt.

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