dc lzb 1508 / len - gauklerfestival

Ballonkünstler, Diabolospieler und ein Mann an der Hauswand

Allerlei sonderbare Gestalten zogen durch die Gassen. Lenzburg war übers Wochenende Schauplatz des 17. internationalen Gauklerfestivals.

Sibylle Haltiner

Von Freitag bis Sonntag sind Strassenkünstler durch die Lenzburger Altstadtgassen gezogen. Auf verschiedenen Bühnen begeisterten sie die Besucher des 17. Gauklerfestivals mit temporeichen Jonglagen, ausgefallener Akrobatik oder verblüffenden Zaubertricks. Als Sieger des Festivals wurde Tobi van Deisner gewählt.

Neugierig schlenderten die Festivalbesucher durch Lenzburgs Gassen. Immer wieder stiessen sie auf skurrile Gestalten, Zauberer oder Pantomimen. Die Närrin Tilliana schlich sich manchmal gar auf ihren Stelzen von hinten an und verpasste den Leuten eine unverhoffte Kopfmassage.

Wie das wohl geht?

Auf dem Freischarenplatz starrten die Menschen plötzlich in die Höhe: Ein Mann lehnte sich scheinbar lässig an die Hausfassade – rund fünf Meter über dem Boden. Seine Füsse baumelten locker in der Luft und von oben herab plauderte er mit den Passanten.

Auf sechs Bühnen in der Altstadt zeigten über 20 Künstler aus aller Welt ihre Shows. Vor allem die temporeichen Jonglagen gefielen dem Publikum. The Stick Brothers liessen Diabolos oder Stäbe in rasantem Tempo durch die Luft surren, Djuggledy hingegen warf sein Diabolo gefährlich hoch in die Luft und InMotion!, zwei Studenten aus Bern, liessen ihre Yo-Yos auf schier unmögliche Arten kreisen. Kinder konnten die Kunst des Jonglierens am Sonntagnachmittag an einem Workshop kennen lernen.

Feuerspektakel am Abend

Auch Clowns und Zauberer verzückten die Leute und bezogen immer wieder das Publikum in ihre Darbietungen ein. Neben dem Auftritt von Michel Gammenthaler am Freitagabend waren die verschiedenen Feuershows, welche nach dem Eindunkeln stattfanden, die Höhepunkte des Festivals.

Von einer Jury wurde Tobi van Deisner zum Festivalsieger gewählt. Er entzückte das Publikum mit einer Mischung aus Ballonkunst, Comedy und Zauberei und steckte sich selbst zum Schluss in einen zwei Meter grossen Ballon.

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