Bald kommt Licht ins Dunkel

Augenfällig: Der Glaskubus wird das Bild des Oltner Bahnhofs prägen. (zvg)

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Augenfällig: Der Glaskubus wird das Bild des Oltner Bahnhofs prägen. (zvg)

Im Dezember soll das neue Wahrzeichen des Bahnhofs Olten – der Glaskubus – über dem Zugang zu den Geleisen 4/7 erstellt sein. Und im März steht die Einweihung des gesamten Umbaus an.

Urs Huber

Seit einem knappen Jahr sind die Bauarbeiten am Bahnhof Olten im Gang, denen drei Hauptvorhaben zu- grunde liegen: Die Umsetzung des Konzepts «Mehr Bahnhof», ein neuer Zugang zu den Geleisen 4/7 (der eigentlichen Bahnhofinsel) und Perronerhöhungen für die Geleise 4 und 7 bis 12. Was nach dem Umbau aber letztlich am augenfälligsten daherkommen wird - der Glaskubus über dem Aufgang zu den Geleisen 4/7 -, davon ist derzeit noch nichts zu sehen. Lediglich eine grosse Baugrube, in welcher - durch einen Bretterverschlag kanalisiert und gesichert - der Fussverkehr in der Martin-Disteli-Unterführung zirkuliert - zeugt vom Vorhaben welches zum eigentlichen neuen Wahrzeichen des Bahnhofs werden könnte. «Wenns der Wettergott zulässt, wird der Kubus im Dezember fertig sein», so Ernst Naef, Leiter Linien und Knoten Olten. Der Kubus, als Wetterschutz platziert über den verbreiterten Zugängen, welche in nördlicher und südlicher Richtung zur eigentlichen Bahnhofinsel hochführen, soll viel Licht und damit auch Wohlbefinden in die Unterführung bringen. Diese wurde in der Vergangenheit doch eher als unfreundlich und finster wahrgenommen.

Perron 12 ist kein Durchgang mehr

Zu den kostenintensivsten Arbeiten gehören die Höhenanpassungen der verschiedenen Perrons. Rund 17 der insgesamt total 27 Millionen Franken wurden just dafür veranschlagt. Im Zuge dieser Arbeiten wird die Perronausrüstung auf das Notwendige reduziert, damit Platz geschaffen werden kann für die Passagiere. Mittlerweile sind die Erhöhungen für die Geleise 8/9 und 10/11 samt Anpassung von Rampen und Treppen abgeschlossen, jene für die 12 sind im vollem Gang.

Definitiv gestrichen ist der direkte Zugang von der Tannwaldstrasse Süd zu Perron 12. «Aus Sicherheitsgründen, denn das Perron ist für den Durchgangsverkehr, der vor allem in Stosszeiten anfiel, zu schmal», so Naef. Auf Zusehen hin offen bleibt hingegen der Zugang Tannwaldstrasse Nord. «Die Verbindung ist eher peripher zum Einsteigeverkehr gelegen.» Das habe die SBB, wenn auch zähneknirschend veranlasst, die Verbindung vorläufig offen zu halten.

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