Sonne

Bald geht hier wieder die Sonne auf

Neues Kleid: Die Fassade des Restaurants wir zur Zeit wieder hergerichtet. Marisa Cordeiro

Sonne

Neues Kleid: Die Fassade des Restaurants wir zur Zeit wieder hergerichtet. Marisa Cordeiro

Über 120 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen in der «Sonne» an. Nun soll das Niederbipper Restaurant bis Ende Jahr genau wie früher hergerichtet werden.

Julian Perrenoud

Eine überhitzte Fettpfanne liess am 14. Oktober 2008 das Restaurant Sonne in Flammen aufgehen. Der Sachschaden belief sich auf über eine Million Franken (siehe Update). Schon bald präsentiert sich die Niederbipper «Sonne» im frischen Kleid: Anfang diesen Jahres begannen die Abbrucharbeiten - das neue, gesicherte Dach glänzt bereits auf dem First. Die Fassaden werden gemacht, am Gasthof an der Oberen Dürmühlestrasse 29 stehen noch die Gerüste. Dem Rohbau soll in den nächsten Wochen ein Innenausbau folgen, den Projektverfasser Jean Herzig noch bis Ende Jahr fertigstellen lassen will.

Auferstehung nächstes Jahr

Die grösste Schwierigkeit sei es bisher gewesen, beim Abbruch der Brandruinen keine weiteren Schäden zu verursachen, sagt er. Das Haus ist nun ausgehöhlt und kann trocknen. Es präsentiert sich zur Zeit quasi als ein Rohbau.

Der 150 Jahre alte Gasthof soll für nächstes Jahr wieder so aussehen, wie in früheren, erfolgreichen Tagen. Denn der Inhaber und Solothurner Gastro-Unternehmer Corrado Giuliante will die Sonne im alten Stile weiterführen.

Innen beginnen sie bei Null

Die Projektverfasser im Innenbereich beginnen praktisch bei Null. So müssen etwa moderne Heizungen und sanitäre Einrichtungen wie Toiletten eingebaut werden. Um den Normen des neuen Brandschutzgesetzes zu genügen, werden die Wände und Türen gegen Brandgefahr gesichert, dazu mehrere Fluchtwege erstellt.

Auf dass die neue «Sonne» nicht wieder wegen Fett in einer Pfanne lichterloh zu brennen beginnt.

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