Uni
Badener Entwicklung hilft im Kampf gegen Krebs

Das Zürcher Uni-Spital kämpft mit einer neuen Strahlenkanone gegen Krebszellen. Der Linearbeschleuniger ist sieben Tonnen schwer, sechs Millionen Franken teuer und verursacht Umbaukosten von zehn Millionen Franken. Und die Herstellerfirma forscht in Baden.

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Linearbeschleuniger Varian

Linearbeschleuniger Varian

www.varian.com

Das Zürcher Uni-Spital hat eine neue Waffe im Kampf gegen Krebszellen. Die Bestrahlungsleistung des neuen Gerätes der Firma Varian ist viel höher und tötet damit Krebszellen zuverlässiger ab. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger». Zudem reduziert die höhere Dosisleistung die Bestrahlungsdauer und damit die Nebenwirkungen für die Patienten. Der grösste Entwicklungsstandort der Herstellerin ausserhalb der USA ist in Baden, genauer in Dättwil.

Sieben Tonnen schwer ist das neue Gerät und kostet sechs Millionen Franken. Es soll gemäss Urs Martin Lütolf, ärztlicher Direktor des Uni-Spitals vor allem zur Bestrahlung von Tumoren in Lunge, Leber, Oberbauch udn Prostata eingesetzt werden.

Auch das Berner Inselspital und das Kantonsspital Winterthur wollen sich einen Linearbeschleuniger der neusten Generation anschaffen.

(skh)

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