Autoverkäufe im Januar in der Schweiz um knapp 18 % eingebrochen

Im Januar werden weniger Autos gekauft

Im Januar werden weniger Autos gekauft

Die Neuwagenverkäufe in der Schweiz sind im Januar verglichen mit dem Vorjahresmonat um 17,5 Prozent zurückgegangen. 3754 weniger neue Autos verliessen die Garagen, wie auto-schweiz, die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, mitteilte.

Insgesamt wurden 17 705 Neuzulassungen gezählt, heisst es in der Mitteilung. Dennoch herrsche bei Garagisten und Importeuren kein Katzenjammer. Der Fehlstart sei nach dem schwächelnden letzten Quartal 2008 und angesichts des Absatzrückgangs in den Nachbarländern erwartet worden.

Allerdings überraschte der Umfang des Tauchers, wird auto-schweiz-Direktor Andreas Burgener im Communiqué zitiert. Der Januar sei für die Branche indessen kein Referenzmonat für das Autojahr. Der strenge Winter fördere die Kauflaune nicht. Das Marktumfeld sei wegen der Wirtschaftskrise schwierig.

Weiter bemängelt auto-schweiz die unklare Haltung der Politik in der CO2-Gesetzgebung. Das trage zur Verunsicherung bei den Konsumenten bei.

Von den grösseren Marken mit über 1000 im Januar verkauften Neuwagen musste Opel mit einem Minus von 35,7 Prozent am meisten Federn lassen. Volkswagen - mit über 1800 Fahrzeugen die meistverkaufte Marke im Januar - verlor 8,3 und Audi 3,4 Prozent. Ford hingegen legte zum Vorjahresmonat 9,8 Prozent zu.

5004 der verkauften 17 705 Wagen verfügten über Allrad-Antrieb, 279 über einen alternativen Antrieb. 5821 Autos oder knapp ein Drittel wurden mit Diesel betankt.

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