Australische Feuerwehr profitiert von günstigeren Wetterbedingungen

Veheerende Brände in Australien

Veheerende Brände in Australien

Im Kampf gegen die verheerenden Buschbrände im Südosten Australiens sind den Feuerwehrleuten günstigere Wetterbedingungen zu Hilfe gekommen. Es habe abgekühlt, und es liege etwas Feuchtigkeit in der Luft, ausserdem sei der Wind schwächer.

Das helfe der Feuerwehr beim Kampf gegen die Flammen, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. Auch in den kommenden Tagen würden vergleichsweise günstige Wetterverhältnisse erwartet, sagte er der australischen Nachrichtenagentur AAP. Damit könne jetzt "gute Arbeit" geleistet werden.

Dennoch wüteten nach Behördenangaben 21 Brände in der Region weiter. Die Zahl der Toten wurde mit mindestens 181 angegeben. 5000 Menschen wurden obdachlos, 1200 Häuser zerstört und mehr als 450 000 Hektar Land niedergebrannt. Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer auf 300 steigen könnte.

"Wir gehen auf der Suche nach Leichen von Haus zu Haus und von Strasse zu Strasse", sagte Christine Nixon von der Polizei Victoria: "Wir haben Grund davon auszugehen, dass noch mehr Menschen durch diese Brände umgekommen sind."

Der Premierminister des betroffenen Bundesstaates Victoria Fehler räumte erstmals Fehler der Regierung ein. Viele Menschen seien nicht früh genug vor der herannahenden Feuerwalze gewarnt worden, weil die Telefone überlastet waren, sagte John Brumby.

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